Elfenbeinküste: Gbagbo’s Sturz und Verhaftung / Präsident Ouattara’s Erste TV-Ansprache an das Volk – Video – Deutsche Untertitel


– les “last news” en francais sur la chute de Gbabgbo, voir l’autre cadre orange tout en bas et les commentaires 1 et 2-

Dieser Beitrag ist vom 02. April und wurde mindestens 10mal aktualisiert… Ce billet date de debut avril, il a ete actualise au moins une dizaine de fois!
=> Danach, Suite: ELFENBEINKÜSTE: DIE ERSTEN ZEHN TAGE NACH GBAGBOs STURZ – Côte d’Ivoire: les premiers dix jours apres l’arrestation de Gbagbo

Das erste Video ist vom 31. März 2011, für die deutschen Untertitel zeichne ich verantwortlich, insbesondere für die Kommentare nach seiner Rede, während der Nationalhymne.

Deutsche Untertitel von aramata, Merci!15 Minuten –
15. April
noch keine deutschen Untertitel (spätestens Ende Juni)

DAS IST EINE GANZ GROSSE REDE:

– tout en bilingue fr-de –

ZU IHRER INFORMATION – IM AFRIKABLOG – ARTIKELAUSWAHL – ELFENBEINKÜSTE WAHLKÄMPFE, WAHLEN, DIE KRISE – AUGUST 2010 BIS 01. APRIL 2011

UNTEN: DEUTSCH ÜBERSETZTE TEXTE IVORISCHER AUTOREN

Nicht informiert über die politischen Zusammenhänge? Tipp: Vier der ivorischen (s.u.) Texte sind in einem Gastartikel – “Briefe an einen An-der_macht-Kleber” – von mir im Blog “Der Spiegelfechter” => hier Teil I, => hier Teil II zu sehen, umrahmt von einer umfassenden thematischen Einführung und einem Ausblick meinerseits.

PORTRAITS VON GBAGBO und OUATTARA (und Bédié)

VORHER

ELFENBEINKÜSTE – 50 JAHRE UNABHÄNGIGKEIT, WAHLEN 31. OKTOBER (08/2010)

ELFENBEINKÜSTE, WAHLEN: PRÄSIDENT GBAGBO WILL “STÖRER NIEDERWERFEN” (09/2010)

1. WAHLRUNDE

WAHLKAMPF

WAHLEN VERLAUFWAHLEN ERGEBNISSE (3. und 9. 11.2010)

WAHLEN 2. RUNDE

WAHLKAMPF (20. – 26.11.2010)

DER WAHLTAG – DER BEGINN DES STREITS (28.11. – 02.12. 2010)

DIE POSTELEKTORALE KRISE

05.12. – 09.12.2010 (Zwei Präsidenten)

09. – 16.12.2010 (Gbagbos Panzer, Schlacht um TV)

17.12. – 27.12.2010 (Beginn internationaler Druck, Gbagbos Verschwörungstheorie, Mobilisierungen)

27.12.2010 – 03.01.2011 (Machtkampf)

04.01. – 11.01.2011 (Machtkampf, Druck, AU, Vermittlung, Flüchtlinge)

14.01. – 28.01.2011 (Gbagbos Geldhahn zu, gescheiterte Vermittlungen, mehr Druck)

30.01. – 08.02.2011 (AU-Gipfel, Gbagbo pleite)

16.02. – 23.02.2011 (Finanzkrieg, Vermittlungsversuche, Gewalt)

28.02. – 06.03.2011 (Eskalation – GBAGBO LÄSST AUF FRAUEN SCHIESSEN – ERKLÄRUNG “KOMMANDO UNSICHTBAR”

08.03. – 17.03. 2011 (OUATTARA: DIPLOMATIE – GBAGBO: BOMBEN – REBELLEN: BEWAFFNETER WIDERSTAND in ABOBO “Unsichtbare Kommandos” II, Video mit deutschen Untertiteln: reggaesong von Tiken Jah Fakoly “Verlasse die Macht” – Quitte le pouvoir)

19.03. – 25.03.2011 (Bürgerkrieg, UNO gefordert)

28.02. – 01.04.2011 (Militäroffensive Ouattara bis kurz vor Gabgbos Sturz

AUS AFRIKANISCHER FEDER:
=> “Warum ich mein Land verlassen habe”, von Venance Konan, Jan. 2011
+ Offener Brief an Laurent Gbagbo, von Tiburce Koffi, Jan 2011

=> Brief an Seine Eminenz Kardinal Bernard Agré – “Welche Art von Pastor sind Sie eigentlich?”, von Venance Konan, Dez. 2010

=> Liebes Franz(ösisch)-Afrika, Chère Françafrique! An die panfrikanistischen Intellektuellen und Gbagbo-Freunde, von Venance Konan, 31 décembre 2010 / Im Artikel gelber Block unten rechts

=> Offener Brief an Gbagbo: “Warum wurdest Du schließlich Kouglizia, dieser andere mythische Vogel, der nur den Tod ankündigt?” von Venance Konan, Jan.2011

=> Extern: “Die Nacht der Hyänen”, Offener Brief Konan’s an die Beraterin von Gbagbo

INTERESSANT AUCH: 2 Abidjaner JOURNALISTEN ÜBER PROBLEME UND HOFFNUNGEN; Übersetzungen von fünf Editorials aus dem Abidjaner “Le Nouveau Courrier”, (10/2010)

RÜCKBLICK – KURZE GESCHICHTE:
Der lange Weg zur Macht für Alassane Ouattara
20-minutes.ch 2. April 2011 14:49
Mit Waffengewalt muss der legal gewählte Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, um die Macht kämpfen. Schon viele Male war er nahe dran.

Alassane Ouattara ist das Amt des Präsidenten der Elfenbeinküste schon 1995 und 2000 verwehrt geblieben. Jetzt ist er der auch von der internationalen Gemeinschaft anerkannte Sieger der Präsidentschaftswahlen, doch regieren kann er noch immer nicht.

Der abgewählte Staatschef Laurent Gbagbo klebt an seinem Stuhl. Inmitten der heftigen Kämpfe um die Macht im Präsidentenpalast in Abidjan offenbart sich die tiefe Identitätskrise des gespaltenen westafrikanischen Landes.

Ouattara wurde im Januar 1941 in Dimbokro im Zentrum des Landes geboren, verbrachte den Grossteil seiner Schulzeit aber im Nachbarland Burkina Faso und arbeitete später auch dort. 1967 erlangte er einen Wirtschaftsdoktorgrad in den USA und bekam ein Jahr später einen Posten beim Internationalen Währungsfonds (IWF).

«Ado», wie er wegen seines vollen Namens Alassane Dramane Ouattara häufig genannt wird, wurde 1983 zudem zum Vize-Präsidenten der Westafrikanischen Zentralbank ernannt.

Angeblich burkinische Wurzeln

Seine Tätigkeiten und Aufenthalte im Ausland sollten später aber zum Problem für ihn werden. 1990 wurde er unter Präsident Félix Houphouët-Boigny Regierungschef der Elfenbeinküste und behielt diesen Posten bis zum Tod des Staatschefs drei Jahre später.

Der Ivorer wurde als chancenreicher Präsidentschaftskandidat für die Wahlen 1995 gehandelt, trat dann aber nicht an, weil er den Prozess für äusserst intransparent hielt. Seine Widersacher hatten nahezu zeitgleich das «Concept d’Ivoirité», ein umstrittenes Nationalitätskonzept, auf den Weg gebracht.

Es erlaubte nur ivorische Präsidentschaftskandidaten und sollte Ouattara wegen seiner angeblich burkinischen Wurzeln von den Wahlen ausschliessen. Seinen IWF-Posten gab der redegewandte Ouattara 1999 auf und kehrte nach Abidjan zurück.

Im selben Jahr wurde er zum Chef der oppositionellen Partei RDR gewählt und wollte 2000 einen neuen Versuch starten, Präsident zu werden. Wegen seiner angeblich burkinischen Wurzeln wurde ihm die Kandidatur entzogen – und Laurent Gbagbo wurde Präsident.

Krieg zwischen Nord und Süd

Das Land rutschte nach einem gescheiterten Putsch gegen Gbagbo im Jahr 2002 in einen Bürgerkrieg ab und zerbrach in einen muslimisch geprägten Norden und einen christlich dominierten Süden. Gbagbo machte Ouattara für den Staatsstreich verantwortlich.

Als Gbagbos Mandat 2005 endete, liess er Ouattara zwar zu den Wahlen zu, er verschob den Urnengang jedoch sechs Mal, bis er im November 2010 schliesslich stattfand. Zwei Friedensabkommen – dem Vertrag von Marcoussis 2003 und dem Abkommen von Ouagadougou 2007 – später sollte die Wahl einen demokratischen Neuanfang bringen.

Doch seitdem hat das Land zwei Präsidenten, da sich sowohl Gbagbo als auch Ouattara vereidigen liessen. In blutigen Zusammenstössen trafen Gbagbos Anhänger und die Rebellen aus dem Norden, die vornehmlich Ouattara unterstützen, immer wieder aufeinander.

Ouattara verbarrikadierte sich seitdem über mehrere Monate in einem von UNO-Truppen beschützten Hotel in Abidjan – unweit des Präsidentenpalastes entfernt. Dann gingen seine Verbündeten landesweit in die Offensive.
– Anm.: falsch: er wurde verbarrikadiert –
Seit fast einer Woche dauern die heftigen Gefechte zwischen beiden Lagern nun schon an. Die Wahlen vom November sollten der Elfenbeinküste endlich Frieden bringen, doch sie haben das Land nur noch näher an den Rand eines Bürgerkriegs gebracht.
http://www.20min.ch/news/ausland/story/30191033

KOMMENTAR VOM AFRIKANEWS-ARCHIV-BLOG ZUM STURZ DES MACHTKLEBERS LAURENT GBAGBO und ZUM BEGINN DES REGNUMs OUATTARA:
andreas_fecke 2011-03-31 – 22:36:50
Wir stehen kurz vor einem historischen Moment, der sich allerdings erst dann als wirklich historisch erweisen wird, wenn Ouattara in den vergangenen vier Monaten seines “Präsidentenexils” aufgepasst und dazugelernt hat und seinen zweiten Sieg, den militärischen und die Selbstvernichtung des politischen Gegners Gbagbo, dazu nutzen wird, die Wunden der Elfenbeinküste im Sinne der gesamten Bevölkerung zu heilen. Die hat genug gelitten.

Historisch, als dass sich wieder einmal ein Despot letztlich als Papiertiger erweist: Schon nach Beginn des bewaffneten Widerstands in den pro-Ouattara Vierteln in Abidjan (Abobo) vor 2-3 Wochen – nach monatelangem Erdulden des Regimeterrors, weil man auf einen politischen Sieg und Hilfe von außen hoffte -, war zu erkennen, dass die so viel überlegeneren Gbagbo-Kräfte sich nicht einmal dort behaupten, geschweige denn durchsetzen konnten. Aber das war vielleicht der “Vorteil der Stadtguerilla”?
Jetzt jedenfalls zeigt das Tempo der aufeinanderfolgenden Siege der Ouattara-Milizen (von denen auch keiner aussieht wie ein richtiger Soldat) bei der Flächenoffensive, dass Gbagbo’s Streitkräfte anscheinend gar nicht für ihren Präsidenten kämpfen. Mit Ausnahme wohl des harten Kerns seiner Sicherheitskräfte FDS und der militarisierten fanatischen “Patriotischen Jugend” ist er, und wahrscheinlich schon länger, ein General ohne Truppen – sobald es nicht mehr gegen Demonstranten ohne Feuerwaffen geht. In seinem Gefolge offenbart sich derselbe Geist wie in in den liberianischen Söldner-Milizen, die er rief, um die Landbevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen und gefügig zu machen oder zur Flucht zu verleiten: Wehrlose terrorisieren, um selber etwas Kasse zu machen, ja; dafür sterben, nein. Für diese Legionen stirbt kein Legionär, eine alte Erfahrung in vielen Ländern Afrikas.

Es ist wohl erst der Umstand des internationalen militärischen Einsatzes in Libyen, der das Ouattara-Lager dazu bewogen hat, nun nicht mehr zu warten und selber militärisch vorzugehen – niemand auf der Welt könnte ihm das momentan vorwerfen und die politische Waagschale damit ändern. Die UNO sagte letzte Woche, sie könne nicht überall agieren wie in Libyen, ein Blankoscheck für die pro-Ouattara- Ex-Rebellen aus dem Norden, die nach dem Einsickern in Abobo als “Unsichtbare Kommandos” nun sichtbar angreifen konnten.
Politisch relevant ist aber nur, was passieren wird: das Land braucht keinen der Alten mehr, die Altes verewigen, keinen “Gbagbo Nr.X von der anderen Seite”, sondern einen neuen Landesvater. Ouattara sollte vorrangig mit Guinea und Liberia und ihren diesbezüglich vorbildlichen Staatschefs zusammenarbeiten. Der Westen (Frankreich vorneweg) sollte bereit sein (im Falle Guinea ist Frankreich es), die Wirtschaftsbeziehung im Sinne der Afrikaner neu zu verhandeln.
Ende mein Kommentar.

Elfenbeinküste 04. April 2011 20:07; Akt: 04.04.2011 21:09
Franzosen feuern auf Gbagbo-Militär
Die Ouattara-Truppen haben ihren Grossangriff auf die Wirtschaftsmetropole Abidjan begonnen. Unterstützt werden sie von französischen Kampfhubschraubern. Die UNO hat zuvor hunderte Mitarbeiter evakuiert.
Aus Sorge vor einer blutigen Entscheidungsschlacht im Machtkampf in der Elfenbeinküste haben die Vereinten Nationen hunderte Mitarbeiter in Sicherheit gebracht. Das UNO-Hauptquartier in der Wirtschaftsmetropole Abidjan sei evakuiert worden, teilte die UNO mit.
– Video MSF – Interview mit Dr. Okanta –
Französische Kampfhelikopter haben am Montagabend auf ein Lager von Truppen des bisherigen Staatschefs Laurent Gbagbo gefeuert. Die Helikopter griffen das Militärcamp Agban an. Auch Hubschrauber der UNO-Mission griffen ins Kampfgeschehen ein und attackierten den Präsidentenpalast und die Residenz Gbagbos. Blauhelmtruppen griffen zudem das Militärlager Akouédo an, das von Gbagbo-Getreuen gehalten wird.
Paris teilte mit, dass sie ihren Soldaten den Auftrag erteilt habe, an der Seite der UNO-Truppe ONUCI einzugreifen und schwere Waffen der Einheiten Gbagbos zu zerstören. UNO- Generalsekretär Ban Ki-Moon habe Frankreich um den Einsatz zum Schutz der Zivilbevölkerung ersucht, hiess es aus Sarkozys Büro.
Menschliche Schutzschilde……
=> lesen http://www.20min.ch/news/ausland/story/22883490

Elfenbeinküste 05. April 2011 06:32 und 18:00 Uhr
Gbagbo-Residenz ist umstellt
In der Elfenbeinküste haben Anhänger des gewählten Präsidenten Ouattara die Residenz des Machthabers Gbagbo umzingelt. Derweil machen die USA und die EU Druck auf Gbagbo.
Die Ouattara-Kämpfer hätten sich in den frühen Morgenstunden rund um das Haus herum in Position gebracht und warteten darauf, dass Gbagbo aufgebe, sagte ein Berater Ouattaras, der anonym bleiben wollte, der Nachrichtenagentur AP.
=> lesen http://www.20min.ch/news/ausland/story/20989522

Elfenbeinküste | 05.04.2011 ca 20:00 Uhr | DWW
Ex-Präsident Gbagbo kapituliert
Der Machtkampf in der Elfenbeinküste ist entschieden: Monate nach seiner Wahlniederlage vehandelt Ex-Staatschef Gbagbo über die Ausreise. Anhänger des international anerkannten Präsidenten Ouattara feierten ihren Sieg.
=> LESEN

Elfenbeinküste 08. April 2011 06:24; Akt: 08.04.2011 06:33
Ouattara blockiert Zugang zum Palast
Der international anerkannte Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, hat das Gebiet rund um die Residenz seines Rivalen Laurent Gbagbo zum Sperrgebiet erklärt.
Mit der Blockade sollten die Anwohner vor den Kämpfen mit Gbagbo und seinen letzten Getreuen geschützt werden, sagte Ouattara am Donnerstag in seiner ersten Fernsehansprache seit der blutigen Eskalation seines Machtkampfs mit Gbagbo.
= LESEN http://www.20min.ch/news/ausland/story/24721154

VIDEOS (deutsch Untertitel)
http://www.20min.ch/videotv/?vid=199733&cid=3

Elfenbeinküste | 11.04.2011 | Deutsche Welle World
Ex-Staatschef Gbagbo festgenommen
Der abgewählte Präsident der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo, ist in Abidjan festgenommen und den Truppen seines Rivalen Ouattara übergeben worden. Dies bestätigten Sprecher beider Seiten.
=> HIER LESEN

VIDEOS. (fr)



http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=cEQtnrknCEw

Côte d’Ivoire 04 avril 2011 21:39; Act: 05.04.2011 06:46
La France et L’ONU tirent sur les pro-GbagboLa France et L’ONU tirent sur les pro-Gbagbo
Les forces de l’ONU et de la France ont frappé lundi soir à Abidjan les derniers bastions du président sortant Laurent Gbagbo, dont son palais et sa résidence.
=> lire http://www.20min.ch/ro/news/monde/story/La-France-et-L-ONU-tirent-sur-les-pro-Gbagbo-13341598

Côte d’Ivoire 05 avril 2011 13:50; Act: 05.04.2011 14:18
La résidence de Gbagbo serait tombée
Les forces d’Alassane Ouattara se seraient emparées mardi de la résidence de Laurent Gbagbo à Abidjan.
Selon un diplomate qui a requis l’anonymat, le président ivoirien sortant Laurent Gbagbo est réfugié dans un bunker. Ces informations n’ont pas été confirmées dans l’immédiat.
=> Lire http://www.20min.ch/ro/news/monde/story/18644821

AUDIO – Afrique | 05.04.2011 | DWW 12:00
L’armée de Laurent Gbagbo négocie un cessez-le-feu avec l’Onuci
Les dernières heures ont été calmes à Abidjan où le chef de l’armée loyale à Laurent Gbagbo a affirmé que ses troupes ont unilatéralement déposé les armes après les frappes engagées lundi soir par la France et l’Onuci.
Laurent Gbagbo a enregistré une nouvelle défection, celle de son ministre des affaires étrangères Alcide Djédjé qui s’est réfugié dans la résidence de l’ambassadeur de France à Abidjan. Aux dernières nouvelles, Laurent Gbagbo négocierait son départ de la Côte d’ivoire selon le ministre français des affaires étrangères Alain Juppé.
=> ECOUTEZ
+ Video vers 18:00 heures:

Conflits en Côte d’Ivoire 07 avril 2011 23:34;
Blocus autour de la résidence de Gbagbo
Alassane Ouattara, lors d’une allocution solennelle à la télévision ivoirienne, a annoncé jeudi qu’un blocus était en oeuvre autour de la résidence de Laurent Gbagbo.
=> LIRE http://www.20min.ch/ro/news/monde/story/21490508

Afrique | 11.04.2011 | DWW
Laurent Gbagbo arrêté par les Forces républicaines
Le président ivoirien sortant Laurent Gbagbo a été arrêté lundi à l’issue d’une offensive généralisée des forces de son rival Alassane Ouattara. La Licorne dément toute implication dans cette arrestation.
=> LIRE

Galerie photos Cote Ivoire dec2010- avr2011, env 90 pics
Diaporama Cote Ivoire
Fotogalerie 05.04-2011 – Dez 2010 – ca. 90 pics

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  1. DOSSIER SPECIAL TV5-MONDE – CHRONOLOGIE – beaucoup de VIDEOS

    Le régime du président ivoirien sortant Laurent Gbagbo vivait ses dernières heures mardi 05-04: des négociations étaient en cours pour son départ et le chef de l’armée a affirmé avoir arrêté les combats et demandé un cessez-le-feu.

    Retour sur les événements de ces derniers jours.

    http://www.tv5.org/cms/chaine-francophone/info/Les-dossiers-de-la-redaction/presidentielle-cote-d-ivoire-octobre-2010/p-15311-Cote-d-Ivoire-les-evenements-en-temps-reel.htm

  2. Quel bilan pour Laurent Gbagbo?

    Laurent Gbagbo aura passé plus de dix ans à la tête de la Côte d’Ivoire. La désillusion de la fin de « l’ère Gbagbo » aura été proportionnelle aux espoirs que son accession au pouvoir avait suscités.

    => LIRE SUR DWW

  3. Dazu auch Tiken Jah Fakoly im Interview mit der taz:
    “Unsere Revolution ist gekommen”
    Die Zeit der Manipulation der Menschen in Afrika ist vorbei. Reggaestar Tiken Jah Fakoly aus der Elfenbeinküste über die Krise in seiner Heimat.
    http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/unsere-revolution-ist-gekommen/

    101217 Tiken Jah Fakouli demande à Gbagbo de céder
    http://www.youtube.com/watch?v=1OJURtEek6I&feature=related

    Tiken Jah Fakoly : “Gbagbo a manipulé la jeunesse”
    http://www.youtube.com/watch?v=lyKJNpdqGlA&NR=1

    Tele Quebec/ Canada (15 minutes): Tiken Jah Fakoly à Tout le monde en parle 13/02/11
    http://www.youtube.com/watch?v=nB0XtJaUP-A&NR=1

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