BURUNDI : KONTROVERSES PRESSEGESETZ VERABSCHIEDET – Burundi: l’Assemblée adopte une loi controversée sur la presse

1. Burundi: die Nationalversammlung verabschiedete ein umstrittenes Gesetz über die Presse
Bujumbura (Burundi) (AFP) – 2013.03.04 18.45
Die Nationalversammlung von Burundi verabschiedete am Mittwoch ein neues Gesetz über die Presse, das als “drakonisch” beschrieben wurde von der Journalisten-Gewerkschaft, die den Schutz ihrer Quellen beschränkt und Geldstrafen erhöht sieht.
2. Maulkorb für Burundis Journalisten
Deutsche Welle, Afrikaredaktion, 23.04.2013 http://www.dw.de/themen/afrika/s-12324
Zensur und drakonische Geldstrafen für Journalisten – in Burundi soll ein neues Gesetz die Pressefreiheit einschränken. Medien und Opposition fürchten einen herben Rückschlag für die Demokratie.
DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM ORIGINAL

Burundi: l’Assemblée adopte une loi controversée sur la presse
BUJUMBURA (Burundi) (AFP) – 03.04.2013 18:45
L’Assemblée nationale du Burundi a adopté mercredi une nouvelle loi sur la presse qualifiée de “liberticide” par le syndicat des journalistes, qui restreint la protection de leurs sources et augmente les amendes.

Journalisten-Demo in Bujumbura Mehr Freiheit: Journalisten-Demo in Bujumbura , Foto © AFP

Le texte a été voté à une large majorité, recueillant 82 voix pour, 15 contre et 2 abstentions à l’issue de sept heures de débat, a constaté un journaliste de l’AFP. Il doit désormais être voté par le Sénat pour être définitivement adopté.
Cette nouvelle loi restreint la protection des sources, “si ces dernières rentrent sous le coup des infractions en matière de sécurité de l’Etat, de l’ordre public, du secret de la défense”.
Le texte interdit également la diffusion d'”informations ou (…) documents” en rapport avec “le secret de Défense nationale, la monnaie et le crédit public, des informations susceptibles de porter atteinte au crédit de l’Etat et à l’économie nationale, ou faisant la propagande de l’ennemi de la Nation en temps de paix comme en cas de guerre”.
Il prévoit une très forte augmentation du montant des amendes en cas de violations de ses dispositions.
Le Conseil national de la communication, organe de régulation de la presse nommé par le pouvoir exécutif, sera désormais chargé d’octroyer la carte de la presse et de la retirer “temporairement ou définitivement” en cas de délit de presse.
“C’est une loi liberticide” et “un recul” par rapport à la précédente loi de 2003, car elle “revient sur le principe de la protection des sources” et “institue de très fortes amendes en cas de délit de presse, ce qui va tuer les médias qui sont très pauvres”, a réagi le président de l’Union burundaise des journalistes, Alexandre Niyungeko, se disant “atterré”.
Il a dénoncé une volonté de “fermer les médias indépendants”.
L’examen de ce projet de loi, déposé sur le bureau de l’Assemblée depuis octobre, avait été repoussé à plusieurs reprises en raison de nombreuses critiques. Le texte avait été remanié en commission, à la satisfaction des journalistes burundais, mais en session, les députés sont revenus au texte original.
Le parti du président Pierre Nkurunziza, le CNDD-FDD, domine très largement les deux chambres du Parlement burundais.
© 2013 AFP

2. Nouvelle loi de la presse au Burundi
Deutsche Welle, Afrique, 23.04.2013,
Au Burundi, une loi vient d’être adoptée par les deux chambres du parlement. Cette loi oblige les journalistes burundais à révéler leurs sources et les frappe d’amendes fortes en cas de non-respect du texte.
Alors que le Burundi se prépare à organiser des élections en 2015 et qu’une partie des opposants rentrent au pays, les défenseurs des droits de l’Homme critiquent ces nouvelles dispositions qui pourraient entraver le travail des journalistes durant la campagne.
Ecoutez ci-dessous la correspondance de Domitille Kiramvu, à Bujumbura:
=> “Il est dommageable que ce projet de loi survienne alors que la préparation des élections est déjà lancée ” (International Crisis Group)
Date 22.04.2013
Auteur Domitille Kiramvu Bujumbura)
Edition Sandrine Blanchard

Polizei auf Journalisten-Demo in Bujumbura Mehr Freiheit: Journalisten-Demo in Bujumbura , Foto © AFP

1. Burundi: die Nationalversammlung verabschiedete ein umstrittenes Gesetz über die Presse
Bujumbura (Burundi) (AFP) – 2013.03.04 18.45
Die Nationalversammlung von Burundi verabschiedete am Mittwoch ein neues Gesetz über die Presse, das als “drakonisch” beschrieben wurde von der Journalisten-Gewerkschaft, die den Schutz ihrer Quellen beschränkt und Geldstrafen erhöht sieht.
Der Text wurde mit großer Mehrheit angenommen, mit 82 Ja-Stimmen, 15 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen nach sieben Stunden der Debatte, sagte ein Journalist aus AFP. Es muss nun noch vom Senat zur endgültigen Annahme genehmigt werden.
Das neue Gesetz schränkt den Schutz der Quellen ein”, wenn sie ii den Rahmen von Verstößen gegen die Sicherheit des Staates, der öffentlichen Ordnung, das Geheimnis der Verteidigung fallen.”
Der Text verbietet auch die Verbreitung von “Informationen oder (…) Dokumenten” im Zusammenhang mit “dem Geheimnis der Landesverteidigung, des Geldes und öffentlichen Kredits, mit Informationen, die den Kredit des Staates und die Volkswirtschaft untergraben oder Propaganda für den Feind der Nation in Zeiten des Friedens wie im Krieg. ”
Es bietet eine sehr starke Erhöhung der Bußgelder für Verstöße gegen die Bestimmungen.
Der Nationale Rat der Kommunikation, ein Regulator der Presse von der Exekutive benannt, wird nun verantwortlich sein für die Gewährung der Presseausweise und diese “vorübergehend oder dauerhaft” entfernen bei Pressevergehen.
“Dies ist ein drakonisches Gesetz” und “Rückschritt” im Vergleich zum 2003 Gesetz, weil es “den Grundsatz des Schutzes von Quellen bricht” und “stellt sehr hohe Strafen für Pressevergehen, die die Medien, die sehr arm sind, töten werden”, antwortete der Präsident der Union der burundischen Journalisten, Alexandre Niyungeko, in eigenen Worten “entsetzt”.
Er verurteilte den Wunsch, “zu schließen, die unabhängigen Medien.”
Die Prüfung dieser Bill , vor der Versammlung bereits im Oktober, wurde mehrmals wegen der vielen Kritiker verschoben. Der Text wurde im Ausschuss überarbeitet, zur Zufriedenheit der burundischen Journalisten, aber in der Sitzung kehrten die Abgeordneten auf den ursprünglichen Text zurück.
Die Partei von Präsident Pierre Nkurunziza CNDD-FDD, hat große Mehrheit über beide Häuser des Parlaments in Burundi.
© 2013 AFP

2. Maulkorb für Burundis Journalisten
Deutsche Welle, Afrikaredaktion, 23.04.2013 http://www.dw.de/themen/afrika/s-12324
Zensur und drakonische Geldstrafen für Journalisten – in Burundi soll ein neues Gesetz die Pressefreiheit einschränken. Medien und Opposition fürchten einen herben Rückschlag für die Demokratie.
Einige Journalisten in Burundi haben Angst, viele sind verunsichert über das neue Pressegesetz. Nur wenige sind mutig genug, ihrem Frust Luft zu machen. “Wir veröffentlichen täglich schockierende Meldungen über die Arbeit der Behörden und der Justiz. Wir prangern die Korruption an, wir sprechen offen über Belästigung von Bürgern und willkürliche Verhaftungen”, sagt Innocent Muhozi, der in der Hauptstadt Bujumbura den privaten Sender “Radio-TV Renaissance” leitet. “Mit dem neuen Gesetz wollen sie unsere Freiheiten beschneiden.”
Die erste Kammer des burundischen Parlaments stimmte bereits Anfang April mit großer Mehrheit dem Gesetzentwurf zu, nun hat auch der Senat Ja gesagt. In Kraft tritt das Pressegesetz, sobald es der Staatspräsident unterzeichnet hat. Der Entwurf sieht harte Sanktionen für Journalisten vor, etwa dann, wenn sie kritisch über die nationale Sicherheit berichten, den Staatspräsidenten beleidigen oder mit ihren Veröffentlichungen mutmaßlich die Wirtschaft des Landes gefährden. So sollen auch kritische Berichte über den Burundi-Franc verboten werden. Die lokale Währung verlor zuletzt gegenüber dem US-Dollar stark an Wert.
Damit stünden viele Themen, über die in einer Demokratie ganz selbstverständlich und frei berichtet wird, auf dem Index. Bei Verstößen müssen Reporter und Redakteure mit Strafen von umgerechnet bis zu 4000 Euro rechnen. Diese Summe können die meisten Journalisten unmöglich aufbringen – das Durchschnittseinkommen in dem ostafrikanischen Kleinstaat liegt bei zehn Euro im Monat.
Selbstzensur statt Meinungsfreiheit
Das neue Gesetz solle Burundis politische Führung und die Bevölkerung schützen, heißt es offiziell. “Von wegen schwere Strafen – die Journalisten haben doch sehr viel Geld”, sagt Gélase Daniel Ndabirabe, der Generalsekretär der Regierungspartei CNDD-FDD. Er wirft den Medien vor, gemeinsame Sache mit der Opposition zu machen. “Statt Journalisten zu bleiben, sind sie Politiker geworden. Was soll man da noch machen, wenn sie sich auf einem Terrain bewegen, dass sie nicht beherrschen?”
Das neue Pressegesetz schränkt auch den Schutz von Informanten ein, wenn diese verdächtigt werden, in Konflikt mit der Staatssicherheit oder der Verteidigung des Landes zu stehen. Journalisten und Berufsverbände laufen Sturm. Die Union burundischer Journalisten sieht in dem Gesetz einen Angriff auf alle unabhängigen Medien im Land. Der Gesetzestext sei äußerst vage formuliert, die Auflagen für Journalisten könnten willkürlich interpretiert werden, kritisiert Pierre Ambroise von der Menschrechtsorganisation “Reporter ohne Grenzen” (ROG) in Paris. “Wir fürchten, dass viele Journalisten anfangen, sich selbst zu zensieren und aufhören, investigativ zu recherchieren.”
Reporter hinter Gittern
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