DR KONGO: ALTERNATIVER NOBELPREIS FÜR ARZT der VERGEWALTIGTEN FRAUEN – Nouvelle distinction pour Denis Mukwege

bannerwomenDemokratische Republik Kongo – Auszeichnung für kongolesischen Arzt
Deutsche Welle http://www.dw.de/themen/afrika/s-12324, 26.09.2013
Allen Bedrohungen zum Trotz: Denis Mukwege setzt sich für Frauen ein, die in der Demokratischen Republik Kongo Opfer von Gewalt wurden. Dafür erhält er nun den Alternativen Nobelpreis.
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Nouvelle distinction pour Denis Mukwege
DW http://www.dw.de/actualit%C3%A9s/afrique/s-11551
Le médecin congolais est l’un des lauréats du prix Nobel alternatif 2013. Un prix qui récompense ses efforts en faveur des femmes victimes de viols en RDC, un pays où les violences sexuelles ne se comptent plus.

Denis Mukwege, médecin congolais a été distingué pour son combat en faveur des femmes victimes de vi

En République démocratique du Congo, le viol est devenu depuis quelques années une arme de guerre. Et les femmes victimes de violences sexuelles, le Dr Mukwege dit en avoir vu des dizaines alors qu’il était pédiatre. Une situation qui va le pousser à s’engager dans leur défense. En 2009, alors qu’il venait de recevoir le Prix Olof Palme, le Dr Denis Mukwege expliquait à la Deutsche Welle, son combat pour les femmes :
«J’avais fait ma thèse en pédiatrie et je me suis retrouvé dans un hôpital de campagne. Et là, ce que j’ai découvert était horrible. Tous les jours c’était des morts par série, des femmes. J’ai alors décidé d’aider les femmes, de travailler à leurs côtés.»
Depuis dix ans donc, dans son hôpital de Bukavu au Sud Kivu, le Dr Mukwege et ses équipes tentent de faire face aux traumatismes subis par les femmes victimes de viols. Plus de 40 000 femmes sont déjà passées entre leurs mains. En RDC, ces quinze dernières années, on estime qu’un demi-million de femmes ont été violées. Denis Mukwege s’est emparé du dossier pour le porter devant les instances internationales notamment l’ONU et le Parlement européen. En septembre 2012, dans un discours aux Nations Unis, il demande la comdamnation unanime des groupes rebelles qui sont responsables de ces violences sexuelles et leur comparution devant la justice. Cet engagement, il a failli le payer cher. En octobre 2012, des individus armés prennent pour cible sa résidence à Bukavu. L’un de ses gardiens est tué, lui en sort indemne.
En décernant ce Prix Nobel Alternatif au Dr Mukwege, 58 ans, le jury dit vouloir ainsi récompenser “l’action courageuse qu’il mène pour guérir les femmes survivantes de violences sexuelles dans les conflits armés et dénoncer les causes sous-jacentes de ces atrocités”. En 2009, le Dr Denis Mukwege avait déjà reçu le prix Olof-Palme d’une valeur de 75 000 dollars mais aussi celui des droits de l’homme des Nations unies ainsi que le Prix international du Roi-Baudouin pour le développement, 150 000 euros, en 2011. En juillet dernier, il était décoré de la légion d’honneur française.
Ce prix annuel, est doté au total de deux millions de couronnes (231.000 euros).
Le Dr Mukwege va partager la somme à parts égales avec trois autres lauréats: un spécialiste américain de l’élimination des armes chimiques, Paul Walker, 67 ans, un avocat et militant des droits de l’homme palestinien, Raji Sourani, né en 1953, et un scientifique suisse spécialiste de l’agriculture durable, Hans Herren, né en 1947.
DW.DE
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Date 26.09.2013
Auteur Georges Ibrahim Tounkara
Edition Konstanze Von Kotze

Demokratische Republik Kongo – Auszeichnung für kongolesischen Arzt
Deutsche Welle http://www.dw.de/themen/afrika/s-12324, 26.09.2013
Allen Bedrohungen zum Trotz: Denis Mukwege setzt sich für Frauen ein, die in der Demokratischen Republik Kongo Opfer von Gewalt wurden. Dafür erhält er nun den Alternativen Nobelpreis.
Donnerstag, 25. Oktober 2012: Unbekannte dringen schwer bewaffnet in das Anwesen eines kongolesischen Arztes ein, als er gerade mit dem Auto nach Hause kommt. Ein Angestellter versucht den Arzt zu warnen – und bezahlt dafür mit dem Leben. Der Hausherr entkommt unverletzt. Das Attentat ist bis heute nicht aufgeklärt worden. Der Arzt, auf den es die Angreifer abgesehen hatten, ist Denis Mukwege, Leiter des Panzi-Krankenhauses in der ostkongolesischen Universitätsstadt Bukavu. Er ist spezialisiert auf gynäkologische Eingriffe und behandelt täglich Frauen, die Opfer von sexueller Gewalt wurden. Wiederholt sprach er sich gegen sexualisierte Gewalt als Mittel der Kriegsführung aus – ein Engagement, das manchen offenbar zu weit ging.
Für seinen Einsatz wird Mukwege nun der “Right Livelihood Award” verliehen – besser bekannt als Alternativer Nobelpreis. Das gab die Stiftung am Donnerstag (26.09.2013) im schwedischen Stockholm bekannt – und löste Freude in seiner kongolesischen Heimat aus. Mukwege sei eine große Hilfe für die vergewaltigten Frauen, sagt Thérèse Mema von der Kommission für Gerechtigkeit und Frieden der Erzdiözese von Bukavu. “Er steht ihnen zur Seite, berät sie in allen Fragen und ist doch bescheiden”, erklärt sie der Deutschen Welle. “Deshalb freuen wir uns sehr, dass ihm die ganze Welt diesen Preis verleiht.”
Seine Arbeit ist Berufung für den heute 58-Jährigen. Inspirationsquelle sei ihm sein Vater gewesen, ein Pfarrer. “Er hat mir die Gabe vermittelt, für andere da zu sein”, sagte Mukwege der Deutschen Welle, als ihm 2009 der Olof-Palme-Preis verliehen wurde. “Für mich war das eine ganz kleine Sache, aber ich sagte mir, es wäre gut, diese Arbeit fortzusetzen.” Nach einem Studium der Medizin im Nachbarland Burundi arbeitete er zunächst in einem Krankenhaus im kleinen Ort Lemera n der ländlichen Region Südkivu. Er war schockiert, wie viele Frauen dort alltäglich starben – etwa bei der Geburt ihrer Kinder. “Das hat mich dazu bewegt, mich mehr auf die Behandlung von Frauen zu spezialisieren”, sagt Mukwege. Er schloss ein Studium der Gynäkologie und Geburtshilfe in Frankreich an.
Zurück im Kongo, damals noch Zaire genannt, sah sich Mukwege dann ganz neuen Herausforderungen gegenüber. Lemera lag Mitte der 90er Jahre mitten im Kampfgebiet der Kongokriege und wurde 1996 komplett zerstört. Die verschiedenen Rebellengruppen und Soldaten setzten zunehmend Vergewaltigungen als Mittel der Kriegsführung ein. Mit internationaler Unterstützung zog Mukwege ein neues Projekt auf – das Panzi-Krankenhaus in der Provinzhauptstadt Bukavu. Besonders mit seiner gynäkologischen Abteilung machte sich das Krankenhaus schnell einen Namen. Hier behandelten Mukwege und seine Kollegen Frauen und Mädchen aus der ganzen Provinz, die den Kriegsparteien in den Dörfern schutzlos ausgeliefert waren.
Einsatz für Frauenrechte
“Es sind die Frauen, die die kongolesische Gesellschaft am Leben erhalten”, sagt der Gynäkologe. “Man braucht nur durch die Straßen zu gehen, um festzustellen, dass es die Frauen sind, die in der Gesellschaft die meiste Arbeit leisten.” Damit würden sie gerade die heranwachsende Generation unterstützen, in dem sie etwa ihren Kindern die Schulbildung finanzierten. Die Kämpfer würden daher bewusst die Entscheidung treffen, zuerst die Frauen zu attackieren.
Längst ist Mukwege viel mehr als ein behandelnder Arzt – er ist ein dezidierter Verfechter der Frauenrechte im Kongo. Er hat Programme für die psychologische und juristische Betreuung von Vergewaltigungsopfern ins Leben gerufen. Mukwege will das Problem bei der Wurzel anpacken und spricht sich gegen die seit Jahren florierende Kriegswirtschaft im Kongo aus, bei der sich Rebellen und Regierungen Rohstoffeinnahmen sichern wollen. Ohne internationalen Druck werde hier nichts passieren, sagt er: “Es wird nichts ändern, einen einzelnen Rebellen einzusperren. Heute sperrt man einen ein, und morgen wird ein neuer geboren.” Um für den Frieden im Kongo einzutreten, sprach Mukwege im September 2012 vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Exakt einen Monat später folgte das Attentat. Mit seiner Frau und seinen zwei Kindern floh er daraufhin nach Europa.
Immer wieder zurück
Doch das Schicksal seines Volkes ließ dem Kongolesen im Exil keine Ruhe. Obendrein machten sich nun Frauenorganisationen für ihn stark, boten an, selbst einen Wachdienst für ihn auf die Beine zu stellen. Keine drei Monate später war Mukwege zurück und lebt seitdem rund um die Uhr in seinem Panzi-Krankenhaus, wo er sich am sichersten fühlt. Mehrfach wurde er für seinen Einsatz geehrt, zuletzt in die französische Ehrenlegion aufgenommen – die höchste Auszeichnung des Landes.
Die Nachricht von seiner erneuten Auszeichnung freut auch seine deutsche Kooperationspartnerin Gisela Schneider, die Leiterin des Deutschen Instituts für ärztliche Mission (DIfäM). Seit über zehn Jahren arbeitet das Institut intensiv mit Mukwege zusammen, unterstützt sein Krankenhaus und die medizinische Ausbildung vor Ort. Gisela Schneider, die Mukwege noch vor vier Wochen im Kongo besucht hat, ist begeistert: “Das war eine hervorragende Entscheidung, weil hier eine Person geehrt wird, die sich tatsächlich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt – und das mit dem ganzen Leben.” Zusammen mit drei weiteren Preisträgern erhält Mukwege rund 230.000 Euro. Der Preis soll am 2. Dezember im schwedischen Parlament in Stockholm übergeben werden.

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Datum 26.09.2013
Autorin/Autor Philipp Sandner
Redaktion Adrian Kriesch / Thomas Kohlmann

One thought on “DR KONGO: ALTERNATIVER NOBELPREIS FÜR ARZT der VERGEWALTIGTEN FRAUEN – Nouvelle distinction pour Denis Mukwege”

  1. DR KONGO: ENTTÄUSCHUNG ÜBER NICHTVERLEIHUNG DES FRIEDENSNOBELPREISES AN DR. MUKWEGE – RDC: déception que le médecin des femmes violées n’ait pas eu le Nobel
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    Kinshasa (AFP) – 11.10.2013 10.16 Uhr
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