HOMOPHOBIE: UGANDA VERSPOTTET US-SANKTIONEN – Loi anti-homosexualité: l’Ouganda minimise l’impact des sanctions

2. Streit um Homosexuellen-Gesetz: Uganda spottet über US-Sanktionen
20.06.2014 http://www.spiegel.de/politik/ausland/
Reisesperren und Stopp von Hilfsgeldern – mit Sanktionen wollen die USA die Regierung Ugandas für deren harte Haltung gegen Homosexuelle bestrafen. Doch Kampala gibt sich trotzig: Man habe bisher eh zu viel Geld für Reisen ausgegeben.
1. US-Sanktionen gegen Uganda wegen Homosexuellen-Gesetzen
20. Juni 2014, 09:17 http://derstandard.at/r652/Afrika
Einreisesperren und Aussetzung bestimmter Finanzierungen – Demokraten: “Starke Botschaft”
Washington – Wegen der Verfolgung Homosexueller in Uganda hat die US-Regierung Sanktionen gegen das Land verhängt. Die Strafmaßnahmen beinhalten nach Angaben des Weißen Hauses vom Donnerstag Einreisesperren für einzelne ugandische Staatsbürger, die in “schwere Menschenrechtsverletzungen” vor allem gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transsexuelle (LGBT) verwickelt sind.

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Loi anti-homosexualité: l’Ouganda minimise l’impact des sanctions
Kampala (AFP) – 20.06.2014 09:29
L’Ouganda a affirmé vendredi que les sanctions prises par les Etats-Unis après l’adoption d’une loi réprimant l’homosexualité auraient peu d’impact, et a démenti que cette loi ait entraîné une hausse des violences anti-gays.

Manifestants en soutien à la loi anti-homosexualité adoptée en Ouganda, le 31 mars 2014 à Kampala
Antihomosexuelle Demonstranten in Uganda
Manifestants en soutien à la loi anti-homosexualité adoptée en Ouganda, le 31 mars 2014 à Kampala
afp.com – Isaac Kasamani

“Nous ne pouvons pas forcer les Américains à nous donner leur argent”, a déclaré à l’AFP le porte-parole du gouvernement ougandais, Ofwono Opondo.
“Les Ougandais savent maintenant qu’ils sont de moins en moins dépendants de l’aide des donateurs”, ils ont appris à “payer (leurs) factures”, a-t-il ajouté.
Les Etats-Unis ont pris jeudi des sanctions contre l’Ouganda, décidant notamment la suspension du financement de programmes destinés au gouvernement, en réaction à une loi – jugée “infâme” par Washington – réprimant l’homosexualité.
Cette loi, adoptée en février par Kampala et qui a soulevé un tollé en Occident, réprime la “promotion de l’homosexualité” et oblige à dénoncer des homosexuels.
Parmi les sanctions prises par le département d’Etat américain, figurent aussi des interdictions de visas pour des “responsables ougandais impliqués dans de graves violations des droits de l’Homme”, notamment contre les gays.
Des ONG ont affirmé que la loi ougandaise avait entraîné une forte hausse des violences visant les personnes LGBT (lesbiennes, gays, bisexuels et transsexuels).
Human Rights Watch et Amnesty International déclaraient, dans un rapport conjoint en mai, que le durcissement de la législation réprimant l’homosexualité en Ouganda avait provoqué “une hausse des violations des droits” des homosexuels, arbitrairement arrêtés, licenciés, expulsés de chez eux et agressés.
“Au moins une personne transgenre a été tuée depuis que la loi a été promulguée, un crime qui semble motivé par la haine”, écrivaient les deux ONG.
Mais le gouvernement ougandais a rejeté vendredi ces accusations, assurant n’avoir reçu “aucune plainte” ni “la moindre information faisant état d’une personne gay qui aurait été intimidée ou harcelée”.
“Concernant les sanctions visant des officiels ougandais qui auraient intimidé des lesbiennes ou des gays, que (les Américains) ne soient pas lâches et qu’ils rendent publiques leurs informations sur ceux qui seraient impliqués”, a ajouté le porte-parole Ofwono Opondo.
Il a également minimisé l’impact des interdictions de visas annoncées par Washington.
A l’heure des “cybertechnologies modernes”, “nous ne pensons pas qu’ils soit essentiel pour les Ougandais de voyager en Amérique ou dans n’importe quel autre pays”, a-t-il dit.
Près des trois quarts des pays d’Afrique disposent de législations interdisant ou réprimant l’homosexualité, souvent héritées des lois coloniales.
© 2014 AFP

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1. US-Sanktionen gegen Uganda wegen Homosexuellen-Gesetzen
20. Juni 2014, 09:17 http://derstandard.at/r652/Afrika
Einreisesperren und Aussetzung bestimmter Finanzierungen – Demokraten: “Starke Botschaft”
Washington – Wegen der Verfolgung Homosexueller in Uganda hat die US-Regierung Sanktionen gegen das Land verhängt. Die Strafmaßnahmen beinhalten nach Angaben des Weißen Hauses vom Donnerstag Einreisesperren für einzelne ugandische Staatsbürger, die in “schwere Menschenrechtsverletzungen” vor allem gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transsexuelle (LGBT) verwickelt sind.
Außerdem werde die Finanzierung bestimmter Programme ausgesetzt, erklärte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates, Caitlin Hayden. Demnach handelt es sich um Programme für die ugandische Polizei, das Gesundheitsministerium sowie eine gemeinsame Luftwaffenübung der USA und Ugandas.
Weiter Zusammenarbeit gegen LRA
Einreisesperren gelten demnach auch für Ugander, die für schwere Fälle von Korruption verantwortlich sind. Gleichwohl blieben die Regierungen in Washington und Kampala Verbündete, vor allem im Kampf gegen die Rebellengruppe Lord’s Resistance Army (LRA), erklärte das Weiße Haus. LRA-Anführer Joseph Kony wird per Haftbefehl von den USA sowie vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH/ICC) gesucht. Das Weiße Haus bekräftigte, die militärische Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern werde ebenso wenig wie die humanitäre Hilfe der USA in Uganda in Frage gestellt.
Die Vorsitzende der Demokraten im US-Respräsentantenhaus, Nancy Pelosi, begrüßte die Sanktionen als “starke Botschaft an die ugandische Regierung”, dass die USA keine Verfolgung von ugandischen LGBT tolerierten. Das ugandische Anti-Homosexuellen-Gesetz sei “von einer Ignoranz, Ungerechtigkeit und Grausamkeit, dass es einem den Atem raubt”, erklärte Pelosi.
Lebenslange Haft für Homosexuelle
Ugandas Präsident Yoweri Museveni hatte im Februar ein Gesetz in Kraft gesetzt, das lebenslange Haftstrafen für Homosexuelle zulässt und Zeugen verpflichtet, Schwule bei den Behörden zu denunzieren. Das Gesetz löste einen internationalen Proteststurm aus. US-Außenminister John Kerry verglich es mit der antisemitischen Gesetzgebung der Nazis. (APA, 20.6.2014)

2. Streit um Homosexuellen-Gesetz: Uganda spottet über US-Sanktionen
20.06.2014 http://www.spiegel.de/politik/ausland/
Reisesperren und Stopp von Hilfsgeldern – mit Sanktionen wollen die USA die Regierung Ugandas für deren harte Haltung gegen Homosexuelle bestrafen. Doch Kampala gibt sich trotzig: Man habe bisher eh zu viel Geld für Reisen ausgegeben.
Kampala – Eigentlich wollten die USA ein Zeichen setzen gegen die rigide Gesetzgebung, die Homosexuellen in Uganda das Leben zur Hölle macht. Daher verhängte Washington am Freitag erste Sanktionen gegen die Regierung in Kampala. Dort zeigt das Signal jedoch nicht die erhoffte Wirkung.
Im Gegenteil: Es setzt Hohn und Spott in Richtung der USA, die ein Einreiseverbot für jene Mitglieder der ugandischen Regierung verhängt haben, die Menschenrechte von Schwulen und Lesben verletzen. Zudem wird die Finanzierung von Programmen unter anderem im Gesundheitssektor auf Eis gelegt.
“Uganda hat sowieso zu viel Geld für unnötige Reisen ausgegeben. So können wir jetzt Geld sparen”, sagte Regierungssprecher Ofwono Opondo. “Wir werden uns eben woanders Hilfe suchen.”
Das Gesetz, das zum Teil lebenslange Haftstrafen für Homosexuelle vorsieht, trat im Februar in Kraft. Auch wer Schwulen und Lesben Schutz gewährt oder diese nicht anzeigt, wird vor Gericht gebracht.
Die neuen Sanktionen sind die härteste Maßnahme, die die USA bisher gegen Uganda verhängt haben, seit Präsident Yoweri Museveni 1986 an die Macht gekommen war. Auch andere Länder – darunter Norwegen, Schweden, Dänemark und Holland – hatten als Reaktion auf das Gesetz Gelder für Uganda eingefroren.
Schwule und Lesben sollen denunziert werden
Trotz aller Warnungen und Proteste der USA, der Vereinten Nationen und der Menschenrechtsorganisation Amnesty International verabschiedete die ugandische Regierung im Februar das Gesetz, wonach homosexuelle “Wiederholungstäter” zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt werden können. Zeugen sind zudem seither gesetzlich verpflichtet, Schwule bei Behörden zu denunzieren.
Homosexuelle Frauen und Männer werden in mehr als der Hälfte der 54 afrikanischen Länder gesetzlich verfolgt. Besonders schlimm sind lesben- und schwulenfeindliche Diskriminierungen aber in Uganda: Homosexuelle Handlungen unter Männern sind in den ostafrikanischen Staat seit 1950 unter Strafe gestellt – seit einer Reform des Strafgesetzbuches im Jahr 2000 gilt das Gesetz auch für Frauen.
jok/dpa

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