KAMERUN, ZENTRALAFRIKA: UNHCR und WFP MOBILISIEREN gg FLÜCHTLINGSELEND – Centrafrique réfugiés Cameroun : des taux de malnutrition au-delà des seuils d’urgence

UNHCR und WFP fordern: Leid der Flüchtlinge aus der Zentralafrikanischen Republik beenden
04.06.2014 http://de.wfp.org/was-wir-tun
Testen Sie Ihr Wissen und unterstützen Sie Frauen und Mütter weltweitROM – Ertharin Cousin, Exekutivdirektorin des UN World Food Programme (WFP), und António Guterres, UN-Flüchtlingskommissar (UNHCR), haben die internationale Gemeinschaft heute gedrängt, schnelle Unterstützung zu leisten, um die erschreckende Not tausender unterernährter und kranker Frauen und Kinder zu beenden, die aus der Zentralafrikanischen Republik nach Kamerun geflohen sind. Bis zu 2.000 Menschen erreichen das Nachbarland jede Woche – insgesamt fast 90.000 Flüchtlinge seit Dezember 2013, die meisten Frauen und Kinder. 20 bis 30 Prozent von ihnen leiden laut Untersuchungen von WFP und UNHCR unter akuter Unterernährung. Die Rate liegt damit deutlich über dem Grenzwert von 15 Prozent, der Notfälle markiert.
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Cameroun : des taux de malnutrition au-delà des seuils d’urgence
06.06.2014 http://fr.wfp.org/actualites
Epuisées, affamées, souvent malades, des dizaines de milliers de personnes ont passé la frontière entre la Centrafrique et le Cameroun. La malnutrition frappe durement les plus jeunes enfants.

wfp car kamerun
WFP Hilfe bei zentralafrikanischen Flüchtlingen => Fotoreportage WFP
PAM aide réfugiés centrafricains => reportage photos

Gbiti/Batouri – Est du Cameroun – Ils ont marché pendant des jours, des semaines, parfois des mois, emportant avec eux au mieux un ballot sinon juste les vêtements qu’ils portaient sur eux. “Deux de mes enfants sont morts d’épuisement. Nous n’avions rien à manger, nous buvions l’eau des mares, qu’elle soit propre ou sale. Les deux plus jeunes, 8 mois et deux ans sont tombés malades, ils sont morts avant que nous arrivions au Cameroun”, raconte Amadou qui a marché pendant 41 jours depuis la ville de Boda en Centrafrique.
Les histoires racontées par les réfugiés se ressemblent. Tous ont assisté à des scènes de violences, ont vu des proches mourir, ils ont tout perdu et ne survivent aujourd’hui que grâce à l’assistance humanitaires apportées par les agences des Nations Unies et leurs partenaires.
A Gbiti, un des sites de transit gérés par le Haut-commissariat aux réfugiés  (UNHCR) tout près de la frontière avec la Centrafrique, environ 13.000 personnes attendent d’être transférées dans l’un des cinq camps du pays.
La faim tue ici. Trois hommes emballent dans une natte un paquet protégé par un sac plastique : le petit corps d’un enfant de trois ans qui n’a pas survécu à la malnutrition. Dans chaque hutte de branchage, protégées de la pluie par des bâches, des enfants malnutris luttent pour ne pas mourir. Au moins 30% des enfants qui arrivent à Gbiti souffrent de malnutrition aiguë, indiquent les données recueillies lors de l’enregistrement des nouveaux arrivés.
Pour enrayer la malnutrition, le PAM a entamé des distributions de produits nutritifs pour tous les enfants de moins de cinq ans, quel que soit leur état. Le PAM fournit également des traitements aux enfants souffrant de malnutrition aiguë modérée. Les cas les plus graves sont pris en charge par d’autres organisations humanitaires, et parfois transférés vers le centre de traitement de Batouri.
Ici aussi, malgré les traitements, des enfants meurent encore. Au mois de mai, 37 n’ont pas survécu. Avant l’arrivée des réfugiés, le centre de nutrition de Batouri disposait de 12 lits. Aujourd’hui il accueille plus de 160 enfants dans des tentes construites et équipées par les organisations humanitaires. Le PAM fournit des vivres aux accompagnants, des mamans ou des proches, qui restent auprès des enfants jusqu’à leur guérison.
En tout plus de 80.000 personnes ont passé la frontière entre la Centrafrique et le Cameroun depuis que les violences ont repris en décembre dernier. Même si le flux n’est plus aussi important, environ 2000 personnes passent encore la frontière chaque semaine. Le PAM a mis en place une opération d’urgence et prévoit d’assister 100.000 personnes jusqu’en décembre prochain. Pour cette opération le PAM a besoin urgemment de 15 millions de dollars.

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UNHCR und WFP fordern: Leid der Flüchtlinge aus der Zentralafrikanischen Republik beenden
04.06.2014 http://de.wfp.org/was-wir-tun
ROM – Ertharin Cousin, Exekutivdirektorin des UN World Food Programme (WFP), und António Guterres, UN-Flüchtlingskommissar (UNHCR), haben die internationale Gemeinschaft heute gedrängt, schnelle Unterstützung zu leisten, um die erschreckende Not tausender unterernährter und kranker Frauen und Kinder zu beenden, die aus der Zentralafrikanischen Republik nach Kamerun geflohen sind. Bis zu 2.000 Menschen erreichen das Nachbarland jede Woche – insgesamt fast 90.000 Flüchtlinge seit Dezember 2013, die meisten Frauen und Kinder. 20 bis 30 Prozent von ihnen leiden laut Untersuchungen von WFP und UNHCR unter akuter Unterernährung. Die Rate liegt damit deutlich über dem Grenzwert von 15 Prozent, der Notfälle markiert.
Laut Exekutivdirektorin Cousin sind die Menschen, die Kamerun erreichen, in einem erschreckenden Zustand. „Sie waren Wochen, manchmal Monate, auf dem Weg, immer auf der Suche nach Nahrung.“ Dies sei die jüngste tragische Folge der eskalierenden Kämpfe, die die Zentralafrikanische Republik vor eine Zerreißprobe stellen. „Wir alle müssen jetzt handeln, sonst werden noch mehr Kinder unnötig leiden.“
Guterres fügte hinzu: “Die Lage der in Kamerun ankommenden Flüchtlinge ist sehr kritisch und Zeit ist ein entscheidender Faktor: Viele der Flüchtlinge sind stark unterernährt und gefährlich erkrankt.“ Die Herausforderung bestehe daher nicht allein darin, all diesen Menschen Zuflucht zu geben. „Es geht darum, ihr Leben zu retten“, erklärte Guterres.
Die Leiter der beiden UN-Organisationen betonten in Rom, dass die finanziellen Mittel für die Nothilfe jedoch nahezu erschöpft seien, da die Zahl der Flüchtlinge mit jedem weiteren Gewaltausbruch in der Zentralafrikanischen Republik weiter ansteige.
WFP hat seit dem 22. Mai 44.700 Flüchtlinge und Staatenlose mit Notrationen für einen Monat unterstützt. Angesichts des ernsten gesundheitlichen Zustands vieler Flüchtlinge begann WFP Anfang Mai zusätzlich, an einigen Grenzübergängen und Flüchtlingscamps Spezialnahrung an die Ankommenden zu verteilen.
Außerdem hilft WFP auch Kinder unter fünf Jahren sowie allen schwangeren und stillenden Müttern mit speziell angereicherten Nahrungsmitteln, um lebenslange Folgen von Mangel- und Unterernährung zu verhindern.
Heute ist das zweite von WFP gecharterte Flugzeug in Kamerun gelandet – beladen mit 127 Tonnen besonders nährstoffreichen Engergie-Keksen und sofort verzehrbarer Spezialnahrung aus dem humanitären Zentrum der Vereinten Nationen in Dubai. Das erste Flugzeug hatte Kamerun bereits am Sonntag erreicht.
Die 90.000 Flüchtlinge leben in Ost-Kamerun und der Region Adamawa an 300 verschiedenen Orten auf einer Fläche von 50.000 km². Der Beginn der Regenzeit und die schlechten Straßen verstärken noch die logistische Herausforderung, diese Menschen zu erreichen. Dies bedeutet, dass sich die Lebensbedingungen in den Lagern und Siedlungen weiter verschlechtern werden.
Mehr als 226.000 Menschen sind seit September 2013 vor der Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik geflohen. 86.068 Flüchtlinge haben in Kamerun, 14.000 in Tschad, 14.141 in der Demokratischen Republik Kongo und 8.891 in der Republik Kongo Zuflucht gesucht. Sie alle benötigen humanitäre Hilfe. Doch die Nothilfe des WFP für die Flüchtlinge aus der Zentralafrikanischen Republik sind zu 70 Prozent oder mehr unterfinanziert.
In Kamerun startete WFP einen Nothilfe-Einsatz, um 100.000 Menschen zu ernähren. Über einen Zeitraum von acht Monaten werden dafür 15 Millionen US-Dollar benötigt. Bis Ende des Jahres sind zusätzlich 9,7 Millionen US-Dollar in Tschad, 11,6 Millionen US-Dollar in der Demokratischen Republik Kongo und 2,7 Millionen US-Dollar in der Republik Kongo nötig, um die Hilfe in allen vier Ländern finanzieren zu können.
Derzeit ist der regionale Nothilfeplan für die Zentralafrikanische Republik lediglich zu neun Prozent finanziert. Die dort vorgesehenen Hilfsmaßnahmen werden von UNHCR, WFP und 13 weiteren Partnerorganisationen in den vier Staaten durchgeführt, die von der zentralafrikanischen Flüchtlingskrise betroffen sind – Kamerun, Tschad, der Demokratischen Republik Kongo und der Republik Kongo.

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