MADAGASKAR: RETTUNGSPLAN FÜR LEMUREN-AFFEN – Madagascar: il faut 5,7 millions d’euros pour sauver les lémuriens

Madagaskar: es braucht 5.700.000 € , um die Lemuren zu retten
Antananarivo (AFP) – 31.07.2013 08.08 Uhr
Eine amerikanische NGO stellte Mittwoch in Antananarivo einen Plan vor, um zu versuchen, die Lemuren von Madagaskar, von denen 93 der 105 Arten bedroht sind, zu retten, aber sagt, man brauche 5,7 Millionen Euro, um ihre Strategie umzusetzen.
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=> TIERE – ANIMAUX in AFRIKANEWSARCHIV

Madagascar: il faut 5,7 millions d’euros pour sauver les lémuriens
Antananarivo (AFP) – 31.07.2013 20:08
Une ONG américaine a présenté mercredi à Antananarivo un plan pour tenter de sauver les lémuriens de Madagascar, dont 93 espèces sur 105 sont menacées, mais affirme qu’il lui faut trouver 5,7 millions d’euros pour mettre en oeuvre sa stratégie.

Un lémurien male dans les arbres de la réserve naturelle d'Andasibe, à Madagascar, le 17 septembre 2
Ein männlicher Lemur im Naturschutzgebiet von Andasibe, Madagaskar, 17. September 2008
Un lémurien male dans les arbres de la réserve naturelle d’Andasibe, à Madagascar, le 17 septembre 2008
afp.com – Roberto Schmidt

Le plan est “une stratégie sur trois ans pour la conservation des lémuriens de Madagascar, en réponse aux différentes menaces auxquelles ils font face (…). Le budget total s’élève à 7,6 millions de dollars (5,7 millions d’euros) à rechercher dans les trois ans à venir”, indique un communiqué de Conservation International.
Selon l’ONG, sur les 105 espèces connues de lémuriens malgaches, “24 sont désormais classées +en danger critique+, 49 sont +en voie de disparition+, et 20 +vulnérables+”, en raison de la déforestation qui détruit leur habitat, du changement climatique mais surtout du braconnage, ce qui fait du lémurien le vertébré le plus menacé au monde.
“Ici on tue des lémuriens tous les jours, la chasse est le problème le plus grave qui touche les lémuriens”, a expliqué le Dr Russel Mittermeier, président de l’ONG, au cours d’une conférence de presse.
Le plan présenté mercredi prévoit la protection de l’habitat, l’amélioration des moyens de subsistance des paysans, le développement de l’écotourisme, la lutte contre la consommation de viande sauvage. Le programme inclut aussi une contribution importante des communautés locales et une sensibilisation environnementale à tous les niveaux de la part des autorités. “L’Etat malgache ne peut pas contribuer financièrement au plan vu la situation actuelle, mais l’important c’est de s’approprier le plan et de contribuer à d’autres niveaux”, a indiqué le Dr Claudine Ramiarison, directeur général de la Recherche et du Partenariat (ministère de l’Enseignement Supérieur).
Madagascar fait partie des 35 hauts-lieux de la biodiversité dans le monde et abrite 105 espèces de lémuriens endémiques. Considéré comme un des principaux symboles du pays, il est visible sur les passeports, comme le zébu ou le caméléon.
© 2013 AFP

Madagaskar: es braucht 5.700.000 € , um die Lemuren zu retten
Antananarivo (AFP) – 31.07.2013 08.08 Uhr
Eine amerikanische NGO stellte Mittwoch in Antananarivo einen Plan vor, um zu versuchen, die Lemuren von Madagaskar, von denen 93 der 105 Arten bedroht sind, zu retten, aber sagt, man brauche 5,7 Millionen Euro, um ihre Strategie umzusetzen.
Der Plan ist “eine Drei-Jahres-Strategie für die Erhaltung der Lemuren von Madagaskar, in Reaktion auf verschiedene Bedrohungen, denen sie ausgesetzt sind. (…) Das Gesamtbudget ist 7.600.000 $ (5,7 Mio. Euro) in drei Jahren”, sagte eine Erklärung von der NGO Conservation International.
Laut der NGO sind von den 105 bekannten Arten der madagassischen Lemuren “24 sind nun als ‘vom Aussterben bedroht’ eingestuft, 49 sind ‘auf dem Weg des Verschwindens’, und 20 ‘verletztlich'”, wegen der Abholzung, die ihren Lebensraum zerstört, wegen Änderung des Klimas, aber vor allem wegen Wilderei, die Lemuren zum am stärksten bedrohten Wirbeltier in der Welt macht.
“Hier werden Lemuren jeden Tag getötet, die Jagd ist das schwerwiegendste Problem für die Lemuren”, sagte Dr. Russell Mittermeier, Präsident der NGO, während einer Pressekonferenz.
Der Plan bietet Schutz von Lebensräumen, die Verbesserung der Lebensgrundlagen der Bauern, die Entwicklung von Ökotourismus, und den Kampf gegen den Verzehr von Wildfleisch. Das Programm beinhaltet auch einen wichtigen Beitrag der lokalen Gemeinschaften und Steigerung des Umweltbewusstseins auf allen Ebenen der Behörden. “Der madagassische Staat kann angesichts der aktuellen Situation nicht finanziell an dem Plan teilnehmen, aber das Wichtigste ist, ihn anzunehmen und auf anderen Ebenen dazu beizutragen”, sagte Dr. Claudine Ramiarison, Chefin der madegassischen „Forschung und Partnerschaft (Ministerium für Höhere Bildung).
Madagaskar ist eines von 35 Wahrzeichen der Artenvielfalt in der Welt und ist die Heimat von 105 endemischen Arten von Lemuren. Diese gelten als eines der wichtigsten Symbole des Landes und sind sichtbar auf den Pässen, wie der Zebu oder das Chamäleon.
© 2013 AFP

0 thoughts on “MADAGASKAR: RETTUNGSPLAN FÜR LEMUREN-AFFEN – Madagascar: il faut 5,7 millions d’euros pour sauver les lémuriens”

  1. Education, this is the most powerful prevention against lemurs hunting. Geld kann man immer investieren, aber die jetztige Situation auf der Insel verschlechtert die Bedingungen der Heimischen. Von daher, Sensibilisierung in allen Formen, besonders die Kinder. Armut und Hunger sollen auch bekämpft werden. Wenn die Madagassen genug zum Essen haben, jagen sie die Tiere nicht mehr. Logisch oder?

  2. Afrikanews Archiv dankt Ihnen für den Kommentar, ich bin grundsätzlich einverstanden, und wünscht Ihrem Reiseunternehmen Malagasya-Travel, ich habe die für einen Reiseveranstalter vergleichsweise unschlagbar liebevolle und bezaubernde Webseite bewundert, viel Erfolg!
    Alle Leserinnen und Leser verweise ich auf meine (leider zu politiklastige, aber sehr informative) Rubrik Madagaskar, etwa 50 Einträge mit 100 Artikeln in knapp 5 Jahren. Der nächste Artikel (Kampf gegen Heuschreckenplage) liegt derzeit bereit und folgt in einigen Tagen.

    Ihnen, Herr Haingo, möchte ich ein Angebot machen:
    Wenn Sie mir etwa einmal pro Monat einen “Madagaskar-Positiv”-Artikel schicken (“Land und Leute” etc., aktuell oder allgemein, kritisch oder nicht) plus ein paar Fotos, komplett zweisprachig deutsch-französisch, dann veröffentliche ich das hier (auch in der Rubrik Tourismus), mache sehr deutlich, wer es geschrieben hat, und bewerbe Sie zusätzlich mit einem kleinen Banner weit oben in der linken Spalte.
    afrikanewsarchiv@yahoo.de

    Noch ein Gedanke:

    Vielleicht jagen satte Madegassen keine Lemuren-Affen mehr,
    vielleicht aber doch, wider besseren Wissens,
    aus “traditionellen und kulturellen Gründen”.
    So Ähnliches geschieht täglich vielerorts in Afrika (woanders wohl auch).
    Setzen Sie also, ich habe gesehen, dass ich aus Madagaskar zugeschaltet wurde, bitte in Ihrer dortigen Aufklärungsarbeit und Hilfe (– die muss ich Ihnen kraft Ihrer Referenzen unterstellen –) klipp und klare Bedingungen:

    No learning, no help besides hunger crisis, without learning human rights, without really leaving bad traditions inwhile keeping the few good ones.

    Keine Bildungshilfe, keine Entwicklungshilfe überhaupt, ohne die Menschenrechte zu lernen und zu verinnerlichen, ohne schlechte Traditionen hinter sich zu lassen und die manchen guten trotzdem zu bewahren.
    Die schlechten Traditionen, nicht von den Kolonialmächten geerbt, sind: Männerherrschaft pur, gnadenlose Unterdrückung von Minderheiten jedweder Art und von Mehrheiten wie Frauen und Kindern, Klanismus, Ethnizismus, Rassismus, Korruption und Kleptokratien, der große Schiss von fast allen afrikanischen Eliten und den wachsenden, ausschließlich konsumorientierten, Mittelschichten auf die darbende Bevölkerungsmehrheiten. Und die Bereitschaft der Menschen zum Gehorsam und zur Soldatschaft für dies oder das.

    Ändern Sie genau das!

    Aus mannigfaltigen publizistischen und zeittechnischen Gründen sind meine eigenen Informationen über Madagaskar natürlich etwas begrenzt. Zudem erschweren alleine die Namen der Beteiligten die Lektüre :).
    Dennoch sehe ich, dass, etwa im Vergleich zu Mali, dem “ärmsten Land der Welt”, das seit Jahrzehnten überfüttert zu sein scheint (die sonnen sich in ihrem Elend, das Geld kommt ja!), Madagaskar einerseits wirklich noch kolonialistisch ausgebeutet wird, aus Asien, dass es dort nicht einmal Parteien, sondern “Strömungen” rund um 4 Klans und ihre Führer gibt, überhaupt keine Bildung,
    und dass dieses Land in den internationalen Nachrichten fast nie auftaucht und wenn, dann nur so.

    Insel. Nicht Afrika. Gehört asiatischen Ausbeutern und internen Cliquen.

    In meinem eigenen “Human Development Index” steht Madagaskar an einer der letzten Stellen. Es gibt Anzeichen für eine unabhängige, sprich selbstdenkende, Zivilgesellschaft, aber “das Volk” (das urbane Subproletariat) lässt sich massenweise manipulieren, sogar gegen ureigene Interessen.

    Ändern Sie das, auch zentimeterweise, Herr Haingo.
    Ich kann das nicht, stehe dafür aber zu oben genannten Bedingungen bereit,
    und verschiebe als erstes diesen Artikel in der Zeitachse auf heute und poste ihn auch auf meiner facebookseite.

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