MALI: FRANKREICH WILL SCHNELLE ABLÖSUNG durch UNO-MISSION – France demande ONU la relève

Frankreich fordert Blauhelmsoldaten für Mali
Paris/Bamako (derstandard) – 7. Februar 2013, 07:47
Frankreich will schon bald die Federführung der Militärmission in Mali an die UNO übergeben. Wie der französische UN-Botschafter Gerard Araud am Mittwoch mitteilte, wurde der UN-Sicherheitsrat aufgefordert, Blauhelmsoldaten nach Mali zu schicken und die Entsendung von Menschenrechtsbeobachtern zu beschleunigen. Außenminister Laurent Fabius schloss nicht aus, dass die UN-Mission schon im April beginnen könne.

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Mali: Paris espère la mise en place d’une opération de l’ONU en avril
Paris (AFP) – 06.02.2013
Le ministre des affaires étrangères, Laurent Fabius

Foto (c) AFP/Joel Saget:
Laurent Fabius, le 6 février 2013
Der französische Außenminister
am 6.Februar 2013

Le ministre des Affaires étrangères, Laurent Fabius, a indiqué mercredi que la France œuvrait pour une mise en place d’une opération de l’ONU de maintien de la paix au Mali en avril.
“Beaucoup de nos spécialistes et de nos collaborateurs travaillent dans cette perspective-là” (du mois d’avril), a déclaré M. Fabius devant la presse anglo-américaine. Il était interrogé sur la perspective de transformation des troupes africaines de la Mission internationale de soutien au Mali (Misma) en Casques bleus de l’ONU.
“Cela ne signifie pas du tout qu’il y aura une modification de l’organisation, simplement ce sera mis sous l’ombrelle générale de l’ONU”, a dit M. Fabius.
“A partir du moment où la sécurité est assurée, on peut tout à fait envisager sans changer les structures que ça se fasse à travers ce cadre d’une opération de maintien de la paix. Cela présente l’avantage d’être sous le chapeau des Nations unies, sous le financement des Nations unies et puis ce sont des structures bien connues qui ont fonctionné dans beaucoup d’endroits”, a estimé le ministre.
L’ambassadeur français aux Nations unies à New York, Gérard Araud, avait indiqué auparavant, à l’issue d’une réunion à huis clos du Conseil de sécurité relative à la crise au Mali, qu’il faudrait “plusieurs semaines” avant de pouvoir évaluer si les militaires français à l’oeuvre dans le pays depuis le 11 janvier sont en mesure de passer la main à une force de maintien de la paix.
Le déploiement de Casques bleus devra aussi avoir l’aval des autorités maliennes qui ont émis des objections, a indiqué M. Araud.
A New York, la France a aussi insisté sur la nécessité de déployer des observateurs sur les droits de l’homme dans les zones reprises aux islamistes qui occupaient le Nord du pays. Des ONG telles Human Rights Watch ont accusé les islamistes mais aussi les forces gouvernementales maliennes d’y avoir commis des exactions.
© 2013 AFP

Frankreich fordert Blauhelmsoldaten für Mali
Paris/Bamako (derstandard) – 7. Februar 2013, 07:47
Frankreich will schon bald die Federführung der Militärmission in Mali an die UNO übergeben. Wie der französische UN-Botschafter Gerard Araud am Mittwoch mitteilte, wurde der UN-Sicherheitsrat aufgefordert, Blauhelmsoldaten nach Mali zu schicken und die Entsendung von Menschenrechtsbeobachtern zu beschleunigen. Außenminister Laurent Fabius schloss nicht aus, dass die UN-Mission schon im April beginnen könne.
Araud sagte nach Beratungen des UN-Sicherheitsrats, es werde wohl “einige Wochen” dauern, bis eingeschätzt werden könne, ob und wann die in Mali stationierten französischen Truppen die Verantwortung an eine UN-Friedenstruppe übergeben könnten. Fabius antwortete in Paris auf die Frage von Journalisten, ob die UNO bereits im April die Federführung der Mali-Mission übernehmen könne: “Ja, viele unserer Fachleute und Partner arbeiten auf diese Perspektive hin.” Die Mali-Mission der Westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS solle den Einsatz in Mali übernehmen, die Federführung solle bei der UNO liegen.
Frankreich hatte am 11. Jänner militärisch in Mali eingegriffen und zusammen mit malischen Soldaten den Vormarsch der Islamisten gestoppt, die den Norden des Landes kontrollierten. Nach den bisherigen Planungen sollen Truppen der Westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS die Franzosen bald ablösen. Frankreichs Staatschef François Hollande sagte am Mittwoch laut seiner Sprecherin, die französischen Soldaten könnten Mali ab März verlassen, “wenn alles wie vorgesehen läuft”.
– Doppelt so viele Soldaten wie geplant im Einsatz –
Frankreich werde “nicht dauerhaft” in Mali bleiben, so Hollande laut seiner Sprecherin. Die Afrikaner und die Malier selbst müssten Garanten für die Sicherheit und die territoriale Einheit des Landes sein. Dem Verteidigungsministerium in Paris zufolge sind derzeit 4.000 französische Soldaten in Mali im Einsatz – und damit fast doppelt so viele wie ursprünglich geplant. Seit dem Beginn des Einsatzes wurden laut dem Verteidigungsministerium “mehrere hundert Islamisten” getötet. Auch ein französischer Soldat starb zu Beginn des Einsatzes.
Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian sprach am Mittwoch im Sender Europe 1 von einem “richtigen Krieg”. Demnach gab es rund um Gao Zusammenstöße zwischen Soldaten und Islamisten.

David Gressly vom UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) veranschlagte die Zahl der unmittelbar auf Nahrungsmittelhilfe angewiesenen Menschen im Norden Malis auf 500.000. Gressly zeigte sich zuversichtlich, dass OCHA-Mitarbeiter in den kommenden Tagen in das Konfliktgebiet entsandt werden können. Nach seinen Worten werden in der gesamten Sahel-Zone im Westen Afrikas in diesem Jahr rund zehn Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein.
© 2013 derstandard.at

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