NAMIBIA: RIESIGE UNTERIRDISCHE WASSERRESERVE ENTDECKT – Namibie: découverte d’une réserve d’eau souterraine datant de l’âge de pierre

Namibia: Entdeckung eines unterirdischen Wasserreservoirs aus der Steinzeit
Windhoek (Namibia) (AFP) – 2012.07.27 05.48 Uhr
Die kürzliche Entdeckung eines mit Reservoirs mit Wasser aus der Steinzeit könnte das Leben im Norden Namibias ändern und diese Wüstenregion für 400 Jahre mit Wasser versorgen, sagte am Freitag ein Regierungsbeamter.
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Namibie: découverte d’une réserve d’eau souterraine datant de l’âge de pierre
WINDHOEK (Namibie) (AFP) – 27.07.2012 17:48
La découverte récente d’une réserve d’eau datant de l’age de pierre pourrait changer la vie dans le nord de la Namibie en apportant à cette région désertique de quoi l’alimenter pendant 400 ans, a déclaré vendredi un responsable gouvernemental.

La rivière Kunene au nord de la Namibie
Der Fluss Kunene im Norden Namibias
La rivière Kunene au nord de la Namibie
Foto (c) AFP/Archives – by Stephane de Sakutin


In der Wüste Namibias, in 200 Meter Tiefe, wurde ein großes Süßwasserreservoir entdeckt

In der Wüste Namibias, in 200 Meter Tiefe, wurde ein großes Süßwasserreservoir entdeckt.
Foto (c) dpa/Archiv – by Simone Humml

“Si l’existence de la réserve souterraine est scientifiquement prouvée, elle soulagera le nord de la Namibie en lui fournissant de l’eau potable”, a dit à l’AFP le sous-secrétaire pour les eaux et forêts du ministère de l’Agriculture, Abraham Nehemia.
“Les tests ne sont pas totalement achevés et la quantité d’eau estimée n’est pas encore prouvée scientifiquement”, a-t-il ajouté.
L’ambassade d’Allemagne dans cette ancienne colonie de Berlin avait annoncé la semaine dernière que des experts allemands avaient découvert la nappe phréatique près de la frontière avec l’Angola.
Pouvant contenir jusqu’à 5 millions de m3 d’eau de très bonne qualité, elle date d’environ 10.000 ans et est située à une profondeur de 280 à 350 m sous terre sur une zone de 40 km sur 70.
Le responsable du projet à l’institut allemand des sciences de la terre et des ressources naturelles, Martin Quinger, avait précisé que, selon des estimations prudentes, “le volume d’eau pourrait alimenter la région fortement peuplée du nord de la Namibie pendant quelque 400 ans aux volumes actuels utilisés”.
La précieuse ressource est recouverte par une couche rocheuse et par une nappe d’eau salée. Des forages sauvages ou non correctement coordonnés risquent de contaminer l’eau potable, a averti le scientifique allemand.
Quelque 800.000 personnes vivent dans cette région de Namibie, le pays le plus sec d’Afrique sub-saharienne, soit 40% des 2,1 millions de Namibiens.
Elles sont alimentées en eau grâce à un barrage situé dans le sud-ouest de l’Angola.
© 2012 AFP

Namibia: Entdeckung eines unterirdischen Wasserreservoirs aus der Steinzeit
Windhoek (Namibia) (AFP) – 2012.07.27 05.48 Uhr
Die kürzliche Entdeckung eines mit Reservoirs mit Wasser aus der Steinzeit könnte das Leben im Norden Namibias ändern und diese Wüstenregion für 400 Jahre mit Wasser versorgen, sagte am Freitag ein Regierungsbeamter.
“Wenn die Existenz der unterirdischen Reserve wissenschaftlich erwiesen ist, wird sie den Norden Namibias durch Bereitstellung von Trinkwasser entlasten”, sagte der AFP ein Stellvertretender Sekretär für Wasser-und Forstwirtschaft im Ministerium für die Landwirtschaft, Abraham Nehemia.
“Die Tests sind nicht vollständig abgeschlossen und die geschätzte Menge des Wassers ist noch nicht wissenschaftlich erwiesen”, fügte er hinzu.
Die deutsche Botschaft in der ehemaligen Kolonie von Berlin hatte letzte Woche angekündigt, dass deutsche Experten den Grundwassersee nahe der Grenze zu Angola entdeckt hatten.
Mit bis zu 5 Millionen m3 Wasser von sehr guter Qualität; es stammt aus vor etwa 10.000 Jahren und liegt in einer Tiefe von 280 bis 350 m unter der Erde auf einer Fläche von 40 km mal 70 km.
Der Projektleiter am Deutschen Institut für Geowissenschaften und Rohstoffe, Martin Quinger, erklärte, dass, nach vorsichtigen Schätzungen “das Volumen des Wassers könnte den bevölkerungsreichen Norden Namibias für einige 400 Jahre bei aktuellem Verbrauch alimentieren. ”
Die kostbare Ressource wird von einem Felsen und einer Schicht von Salzwasser bedeckt. Wilde oder nicht ordnungsgemäß abgestimmte Bohrungen könnten das Trinkwasser verunreinigen, hat der deutsche Wissenschaftler gewarnt.
Rund 800.000 Menschen leben in dieser Region von Namibia, das trockenste Land in Subsahara-Afrika, 40% der 2,1 Millionen Namibier.
Sie sind mit Wasser durch einen Stausee im Südwesten von Angola versorgt.
© 2012 AFP

One thought on “NAMIBIA: RIESIGE UNTERIRDISCHE WASSERRESERVE ENTDECKT – Namibie: découverte d’une réserve d’eau souterraine datant de l’âge de pierre”

  1. Einige Präzisierungen finden sich in einem Artikel der RuhrNachrichten:
    Wasser für 400 Jahre unter Namibias Wüste entdeckt
    Windhuk (RN/dpa) – 23.07.2012 20:39 Uhr
    Von Frauke Röschlau, dpa
    Namibia besteht zum großen Teil aus Wüste und Halbwüste. Wasser ist in dem Land im Südwesten Afrikas ein kostbares Gut, vor allem für die uralten Nomadenvölker. Aber die Versorgungsprobleme könnten bald der Vergangenheit angehören.
    Deutsche Hydrogeologen sind im Cuvelai-Etosha-Becken im trockenen Norden Namibias auf ein riesiges Grundwasservorkommen gestoßen.
    (…)
    Die Entdeckung wurde in Zusammenarbeit mit dem namibischen Ministerium für Landwirtschaft, Wasser und Forstwirtschaft gemacht. Ziel der Experten ist es, Zugang zu sauberem Trinkwasser für den Norden des Landes zu sichern, in dem rund 60 Prozent der zwei Millionen Einwohner leben.

    Das schätzungsweise über 10 000 Jahre alte Grundwasservorkommen soll von bester Qualität sein und vermutlich aus höher gelegenen Teilen des benachbarten Angola stammen. Es liegt unter einer 100 Meter mächtigen Sperrschicht. «Diese Schicht muss durchbrochen werden, um das Grundwasser zu fördern», erklärten die Experten. Das unter Druck stehende Wasser steige dann bis etwa 20 Meter unter der Oberfläche auf, was die Förderkosten sehr niedrig halte.

    Laut Quinger (Projektleiter der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Martin Quinger) ist diese Art von tief zirkulierenden Grundwassersystemen zudem resistent gegenüber Klimaereignissen, so dass selbst mehrere Trockenjahre in Folge keinen Einfluss auf die Versorgung aus dem unterirdischen Reservoir hätten.

    Für die namibische Regierung bedeutet der Fund viel mehr als nur sauberes Trinkwasser für die Bevölkerung: Neben der weit verbreiteten Viehwirtschaft könnte in Zukunft auch in sehr viel größerem Maße Ackerbau betrieben werden – was wiederum das Ziel der Selbstversorgung voran treiben würde. Zudem könnte die Landflucht eingedämmt werden, die vor allem der Hauptstadt Windhuk Probleme und Schulden bereitet.

    Auch dem Nomadenvolk der in der nordwestlichen Kunen-Region lebenden Himba eröffnet der Fund ganz neue Perspektiven. Die Wasserversorgung der Menschen und ihrer Rinderherden ist für das Volk seit jeher während der Trockenzeiten ein großes Problem. Zudem leiden die Himba derzeit unter einer schweren Dürre.

    Sie hoffen, dass nun der umstrittene Bau eines Staudamms bei den Epupa-Wasserfällen ad acta gelegt wird. Das Projekt wird bereits seit den 1970er Jahren diskutiert. Der Damm würde die Weidegebiete des Volkes unter Wasser setzen und ihre Ahnengräber fluten und zerstören. Diese spielen in der Religion und bei rituellen Handlungen dieses einzigartigen Stammes aber eine zentrale Rolle, weshalb sich die Menschen seit Jahrzehnten gegen den Bau wehren.
    © 2012 dpa

    => zur Pressemitteilung der BGR

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