mariam

Multimedia “Mariam’s Day” (d+fr)

Kinderalltag in Afrika. Interaktives Bilderbuch – Erzählung – Multimedia-Collage

Unser Meisterwerk! „Mariam. Ein Tag im Leben eines kleinen afrikanischen Mädchens.“ Co-Produktion von Reinhild Kim-Bathily (Partnerblog Mali-Informationen) und mir.
=> VERSION FRANCAISE
Hier oben sehen Sie als Appetithäppchen einen Ausschnitt aus der Mitte einer sehr langen Bild-/Text Collage (=> Ansicht Kleinformat), die es als Poster 20*175 cm (6 DINA4 Bögen untereinandergeklebt) schon gibt und als 15-seitiges Büchlein zum Umblättern bald geben wird (Bestellkontakt afrikanewsarchiv@yahoo.de , Preis 18.- bzw. 25.- €).
Unten, unter den einführenden Worten und dem technischen Hinweis im gelben Kästchen, ist, 40% kleiner als das Original, das eigentliche Werk eingebettet, die interaktive Multimedia-Collage, wo Sie durch Hinüberstreichen mit dem Mauszeiger sehr viele zusätzliche Bilder, Geschichtchen und Erläuterungen/Informationen sichtbar machen können!

Wie präsentiert man so ein Objekt mit Worten?
Gar nicht, weil es so schön ist und für sich selber spricht? Es stecken aber weit über hundert Stunden Arbeit drin, und die stecke ich nicht wortlos und gratis ins Internet wie einen Prospekt in einen Briefkasten.
Also mit der Geschichte der Kreation, von der ersten Idee bis zum Hochladen ins Internet und dem Versuch nun, sie zu verbreiten? Diese Geschichte würde, sicherlich wie die eines jeden kleinen Kunstwerks, zumal wenn zwei sehr unterschiedlich funktionierende Geister zusammenwirken, eine von Stolpersteinen und Etappenerfolgen, von Spannungen und Zusammenfinden, von Enttäuschungen und tiefem Glück sein. Und die soll in unseren Erinnerungen bleiben und sich in zukünftigen Werken manifestieren.
Eine Geschichte, neben der im Bild erzählten, manifestiert das Werk dennoch: Was entstehen kann, wenn zwei Lieben, die Liebe Reinhilds zu Mali, zu ihrer dortigen Familie, und meine Liebe zu kreativem Schaffen, zusammenkommen.

So präsentiere ich unsere malische Mariam, ihr lebendiges Vorbild heisst Mimi, hier lieber mit dem gesamtafrikanischen politischen Hintergrund, den ich da sehe, und auf den das Bilderbuch selbstverständlich weitestgehend verzichtet, meinem

Editorial: Unser tolles Mädel aus einer malischen Kleinstadt steht hier einerseits repräsentativ für zigtausende ihrer Schwestern allüberall auf dem Kontinent. Geografisch gesehen allüberall, trotz der vielen regionalen kulturellen, religiösen, ethnischen, wirtschaftlichen und politischen Unterschiede, die die Vielfalt Afrikas ausmachen, aber, wie Mariam zeigt, nicht unbedingt das reale Leben: sie ist zuerst Kind, dann Afrikanerin. Alles andere werden die Kinder erst später im Laufe ihrer Erziehung und Sozialisation, durch Einflüsse und Eingriffe von außen oder ihrer Familien.

Andererseits leben genau so viele Kinder anders als sie: zunächst die Sprößlinge der neuen urbanen Mittel- und Oberschichten (schon 30% der afrikanischen Bevölkerung), die der materiellen Armut entronnen sind. Und dann leider die Kinder, die in Kriegs- und Hungerzonen leben müssen oder aus ihnen fliehen, in Gebieten extremer Armut auf dem Land leben oder in den Ghettos am Rand der Metropolen. All jene werden um ihre Kindheit betrogen, eines der großen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Und fast nur diese Kinder sehen wir in den gängigen Medien.

Mariam möchte uns mit ihrer Erzählung zeigen, dass es auch in Afrika in relativ armen Verhältnissen normales Leben für normale Kinder gibt. In ihrem Land erwartet sie später sexuelle Genitalverstümmelung (90%) und das Arbeitsesel- und Untertanenleben der Frauen, wenn nicht wieder Hunger und Krieg. Wird sie zu den mutigen, starken jungen Frauen gehören, die das ändern?
Mariam sieht so aus, nicht wahr? Und Sie, liebe Leserinnen und Leser, können ihr dabei helfen. Unterstützen Sie NGOs, die afrikanischen NGOs beistehen – kleinen emanzipatorischen Initiativen, Selbsthilfe- und Entwicklungsprojekten, oder Menschen- und Minderheitenrechteverbände!
Andreas Fecke

WICHTIG: 1. Langsam mit der Maus drübergehen, dann werden die Hotspots sichtbar. Nehmen Sie den Zeiger aus dem Bild, verschwinden diese.

2. => Hier ist das fast doppelt so große Original.

3. Sie können die Collage wie ein youtube-Video in Blogs etc. einbetten (bitte auch diese Hinweise) – rechts oben auf dem Bild „Share“.
4. Kommentare hier wie dort oder Lesermails sind hochwillkommen.

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