RUANDISCHER VÖLKERMORD: ZWEI FREISPRÜCHE, AUCH "MR. Z" – Génocide au Rwanda: deux acquittements en deux jours

Völkermord in Ruanda, zwei Freisprüche in zwei Tagen, darunter “Mr. Z”
Arusha (AFP) – 17.11.2009 23:15
Der Internationale Strafgerichtshof für Ruanda hat er zwei Freisprüche in zwei Tagen getätigt, darunter ein Bruder des ehemaligen Präsidenten Habyarimana, im Verdacht den Völkermord von 1994 geplant z haben – eine Dienstag getroffene Entscheidung, die von Kigali als “Demütigung gegen die Überlebenden” bewertet.
Die größte Überraschung kam mit dem Freispruch am Montag in Arusha, Tansania, der Sitz des ICTR, von Protais Zigiranyirazo, der gegen seine Strafe auf 20 Jahre im Gefängnis hatte Berufung eingelegt, die für Völkermord verhängt wrde in erster Instanz.
Dies ist das erste Mal, der Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda,im November 1994 gegründet, gibt einen Freispruch in der Berufung.

DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER uNTER DEM ORIGINAL

Génocide au Rwanda: deux acquittements en deux jours, dont celui de “Mr Z”
ARUSHA (AFP) – 17.11.2009 23:15
Le Tribunal pénal international pour le Rwanda a prononcé deux acquittements en deux jours, dont celui d’un beau-frère de l’ex président Habyarimana soupçonné d’avoir planifié le génocide de 1994, une décision qualifiée mardi par Kigali “d’humiliation à l’égard des rescapés”.
La plus grosse surprise est venue de l’acquittement lundi soir à Arusha, en Tanzanie, où siège le TPIR, de Protais Zigiranyirazo, qui avait fait appel de sa condamnation à 20 ans de prison pour génocide en première instance.
C’est la première fois que le TPIR, créé en novembre 1994, prononce un acquittement en appel.
Cette décision était d’autant moins attendue que le bureau du procureur a toujours présenté M. Zigiranyirazo, surnommé “Monsieur Z”, comme la principale figure du cercle présidentiel ayant, selon d nombreux auteurs, planifié le génocide.

800.000 personnes, selon les chiffres de l’ONU, sont décédées lors du génocide perpétré principaement contre la minorité tutsi entre avril et juillet 1994.
Frère aîn d’Agathe Kanziga, la veuve du président Juvénal Habyarimana dont le meurtre le 6 avril 1994 avait été immédiatement suivi par le début du génocide, M. Zigiranyirazo, 70 ans, était selon les juges de première instance un des membres les plus influents du clan hutu de l’Akazu, soupçonné d’avoir planifié le génocide.
Les cinq juges de la chambre d’appel ont cependant conclu que leurs collègues s’étaient “gravement fourvoyés dans le traitement des preuves” et qu’il n’y avait pas d’autre choix que l’acquittement.
La décision a fait l’effet d’une douche froide au gouvernement rwandais, issu pour l’essentiel de l’ex-rébellion à majorité tutsi du Front patriotique rwandais (FPR) de l’actuel président Paul Kagame.
Le ministre de la Justice Tharcisse Karugarama, interrogé par l’AFP, a évoqué une décision “regrettable” qui constitue “une humiliation à l’égard des rescapés du génocide”.
Mais alors même que les responsables rwandais exprimaient leur amertume mardi, le TPIR acquittait en première instance un autre accusé, d’une envergure bien moindre que “Mr Z” mais au statut assez emblématique puisqu’il s’agissait d’un des quatre religieux poursuivis dans le cadre du génocide.
L’abbé Hormisdas Nsengimana, poursuivi pour génocide, assassinats et extermination, était accusé d’avoir supervisé en 1994 les tueries de Tutsi dans le collège qu’il dirigeait et dans les environs.
L’ancien directeur du Collège Christ-Roi de Nyanza (sud), une des écoles secondaires les plus prestigieuses du Rwanda, était notamment poursuivi pour le meurtre de plusieurs prêtres tutsi. Mais les juges ont estimé les preuves réunies insuffisamment crédibles pour établir sa culpabilité.
Mêlé au public pour son premier jour de liberté, “Mr Z” assistait d’ailleurs à l’énoncé de l’acquittement de l’abbé Nsengimana, ressorti libre de l’audience. “Je remercie Dieu, je remercie mes avocats ainsi que toutes les personnes qui ont contribué à cette victoire de la vérité”, a commenté l’homme d’église.
Ces deux décisions portent à huit le nombre d’acquittements prononcés par le TPIR, qui a ordonné une quarantaine de condamnations allant jusqu’à la prison à perpétuité. Les jugements en première instance de la juridiction internationale doivent se terminer fin 2010.
Plusieurs des principaux responsables présumés du génocide sont toujours en liberté, dont le financier présumé des massacres, Félicien Kabuga. Un responsable américain, l’ambassadeur extraordinaire en charge des crimes de guerre Stephen Rapp, a affirmé lundi que ce dernier était réfugié au Kenya, ce que nient les autorités de ce pays.
© 2009 AFP

Völkermord in Ruanda, zwei Freisprüche in zwei Tagen, darunter “Mr. Z”
Arusha (AFP) – 17.11.2009 23:15
Der Internationale Strafgerichtshof für Ruanda hat er zwei Freisprüche in zwei Tagen getätigt, darunter ein Bruder des ehemaligen Präsidenten Habyarimana, im Verdacht den Völkermord von 1994 geplant z haben – eine Dienstag getroffene Entscheidung, die von Kigali als “Demütigung gegen die Überlebenden” bewertet.
Die größte Überraschung kam mit dem Freispruch am Montag in Arusha, Tansania, der Sitz des ICTR, von Protais Zigiranyirazo, der gegen seine Strafe auf 20 Jahre im Gefängnis hatte Berufung eingelegt, die für Völkermord verhängt wrde in erster Instanz.
Dies ist das erste Mal, der Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda,im November 1994 gegründet, gibt einen Freispruch in der Berufung.
Diese Entscheidung wurde noch weniger zu erwarten, als dass die Staatsanwaltschaft seit jeher Herr Zigiranyirazo, mit dem Spitznamen “Mr. Z”, wie die Hauptfigur des Präsidentschafts-Kreis, der den Völkermord plante, präsentierte.800.000 Menschen, nach Angaben der Vereinten Nationen, starb im principaement Völkermord an Tutsi Minderheit zwischen April und Juli 1994.
Als Schwager von Kanziga Agathe, die Witwe des Präsidenten Juvénal Habyarimana, dessen Ermordung April 6, wurde 1994 unmittelbar gefolgt von den Völkermord, war Herr Zigiranyirazo, 70, nach Meinung der Richter einer der einflussreichsten Personen im Clan der Hutu Akazu, die verdächtigt wird, der Völkermord geplant.
Die fünf Richter des Beschwerdeausschusses Kammer jedoch der Schluss gezogen haben, dass ihre Kollegen “ernstlich in der Verarbeitung von Beweisen geirrt” und es gab keine andere Wahl, als ein Freispruch.
Die Entscheidung war eine kalte Dusche für der ruandischen Regierung, welche sich hauptsächlich aus den ehemaligen Rebellen Tutsi der Rwandan Patriotic Front (RPF) des derzeitigen Präsidenten Paul Kagame bildet.
Der Justizminister Tharcisse Karugarama, befragt von AFP, bezogen auf eine Entscheidung “bedauerlich”, dass “war eine Demütigung gegen die Überlebenden des Völkermords”.
Aber auch als ruandischen Beamten geäußert Bitterkeit Dienstag, der Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda in einer anderen Prozess mit einem viel kleineren Maßstab als “Mr. Z”, aber ikonischen Status, da es war einer von vier Religiösen verfolgt im Rahmen des Völkermords, gab noch einen Freispruch.
Abt Hormisdas Nsengimana, wegen Völkermordes, Ausrottung und Mord beschuldigt, 1994 die Ermordung von Tutsi in der von ihm geleiteten Schule beaufsichtigt zu haben und in der Nähe.
Der ehemalige Leiter des Christkönigs College in Nyanza (Süden), einer der renommiertesten Schulen der Republik Ruanda, war besonders mit der Tötung von mehreren Tutsi Priester erhoben. Doch die Richter entschieden, die gesammelten Beweise seien nicht glaubhaft genug, um seine Schuld zu etablieren.
“Mr. Z” anwesend war dort auch im Publikum, an den ersten Tag der Freiheit, bei der Mitteilung der Freispruch für Vater Nsengimana, der freigelassen nach der mündlichen Verhandlung. “Gott sei Dank, Dank meine Juristen und alle diejenigen, die den Sieg der Wahrheit beigetragen haben”, sagte der Geistliche.
Diese beiden Entscheidungen bringen auf acht die Zahl der Freisprüche durch den Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda, der etwa 40 Strafen bis zu lebenslänglicher Freiheitsstrafe ausgesprochen hat. Die Urteile der ersten Instanz des internationalen Gericht muss bis Ende 2010 abgeschlossen sein.
Einige der wichtigsten Verantwortlichen für den Völkermord sind noch auf freiem Fuß, darunter der Finanzier mutmaßlichen Massaker, Félicien Kabuga. Ein US-Beamter, Außerordentlicher verantwortlich für Kriegsverbrechen Stephen Rapp, Montag sagte, dass er ein Flüchtling in Kenia war, bestritten von die Behörden dieses Landes.
© 2009 AFP

2 thoughts on “RUANDISCHER VÖLKERMORD: ZWEI FREISPRÜCHE, AUCH "MR. Z" – Génocide au Rwanda: deux acquittements en deux jours”

  1. Sehe ich auch so. Einerseits ist die Justiz vielleicht nicht immer frei von Verwicklungen, aber das ist ja in vielen europäischen Ländern manchmal auch so. Andererseits kann das auch nur die Justiz beurteilen, und ich sehe in den Völkermord- und Kriegsverbrechersachen in letzter Zeit große Fortschritte, auch, aber nicht nur in Den Haag. In den erst sechs Wochen, wo ich aufgrund meiner Entscheidung, dieses Infoblog so zu machen, gezwungenermaßen täglich viel lese (und ich nehme hier nur eine Quelle, allerdings eine sehr sehr gute), bin ich selber erstaunt, wie viel und gut da an allen erdenklichen Orten gearbeitet wird, auch vom TPIR, dem Internationalen Strafgericht für Ruanda. Ich habe hier schon 41 Beiträge (von 255) in die Kategorie “Justiz” eingeordnet, und das hätte ich vorher nie im Leben erwartet. Also: Gesamteindruck positiv! Weiter so, wir kriegen Euch alle!
    PS: Man kann bescheidenerweise auch im Auge behalten, dass man sich in Nürnberg nur die Creme de la Creme der Nazis vorgeknöpft hatte, und von den sowjetischen Gulags hört man wenig.

Leave a Reply