SAHELZONE: HUNGERALARM SEITENS DER UNO – L’ONU met en garde contre une catastrophe alimentaire dans le Sahel

UN warnt vor einer Lebensmittel-Katastrophe in der Sahel-Zone
ACCRA (AFP) – 2012.02.02 22.53 Uhr
Olivier De Schutter, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, zu handeln, um eine große Nahrungsmittelkrise zu verhindern, die Millionen Menschen in der Sahelzone und in Zentralafrika droht.”Wir sollten nicht warten bis dass die Menschen ausgehungert sind, bevor wir handeln. Die Welt muss sofort reagieren, um eine Nahrungsmittelkrise großen Ausmaßes zu vermeiden”, sagte vor Reportern De Schutter, der auf Besuch in Ghana ist.
DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM ORIGINAL

=> 2012 FAMINE – HUNGERSNOT in AFRIKANEWS ARCHIV

L’ONU met en garde contre une catastrophe alimentaire dans le Sahel
ACCRA (AFP) – 02.02.2012 22:53
Olivier De Schutter, rapporteur spécial de l’ONU pour le droit à l’alimentation, a appelé la communauté internationale à agir afin d’empêcher une crise alimentaire majeure qui menace des millions de personnes dans les pays du Sahel et dans le centre de l’Afrique. “Nous ne devons pas attendre que les gens soient affamés pour agir. Le monde doit répondre immédiatement afin d’éviter une crise alimentaire et nutritionnelle de grande ampleur”, a déclaré à la presse M. De Schutter, qui effectue une visite au Ghana.

Des femmes cherchent des graines de céréales dans le Sahel le 30 novembre 2011
Foto (c) AFP: Frauen suchen Getreidekörner in der Sahelzone 30. November 2011
Des femmes cherchent des graines de céréales dans le Sahel le 30 novembre 2011

Le crise pourrait être provoquée par la sécheresse, de mauvaises récoltes et l’augmentation des prix des produits alimentaires dans les régions concernées, a-t-il dit.
Les pays jusqu’à présent touchés par la sécheresse sont le Tchad, le Mali, la Mauritanie et le Niger, tandis que la situation dans d’autres pays comme le Burkina Faso, le Sénégal et les régions septentrionales du Nigéria et du Cameroun fait l’objet de préoccupations, a-t-il dit.
Six millions de personnes au Niger, 2,9 millions au Mali, et 700.000 en Mauritanie sont affectées, a souligné M. De Schutter.
“En raison de leurs besoins nutritionnels plus importants, les enfants sont les plus exposés au risque de mortalité due à la malnutrition, suivis des femmes enceintes et allaitantes et des adolescentes”, au Tchad et en Mauritanie, où le manque de céréales s’est nettement aggravé en comparaison avec l’année dernière, a expliqué le responsable de l’ONU.
Les prix des denrées alimentaires ont continué à augmenter. Au Niger, le prix du millet était de 37% plus élevé en novembre 2011 qu’un an auparavant, et les prix d’autres céréales sont de 40% plus élevés que les prix moyens relevés sur cinq ans.
“La saison (de la sécheresse) surviendra plus tôt et durera plus longtemps que d’habitude. Une situation qui rendra le Sahel dépendant d’une manière dramatique des importations de produits alimentaires, qui devront être achetés à des prix astronomiques sur les marchés internationaux”, a-t-il expliqué.
Ce qui équivaut à une catastrophe pour des millions de personnes dont les besoins alimentaires vont augmenter alors que leur pouvoir d’achat s’effondre, a-t-il déploré.
Au cours de sa visite au Ghana, M. De Schutter doit rencontrer des agriculteurs et des organisations qui combattent le faim et promeuvent la production alimentaire locale.
Le 20 janvier, l’Union européenne avait annoncé avoir décidé de doubler son aide aux pays du Sahel, en y consacrant 105 millions d’euros contre 45 millions l’année dernière.
© 2012 AFP

UN warnt vor einer Lebensmittel-Katastrophe in der Sahel-Zone
ACCRA (AFP) – 2012.02.02 22.53 Uhr
Olivier De Schutter, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, zu handeln, um eine große Nahrungsmittelkrise zu verhindern, die Millionen Menschen in der Sahelzone und in Zentralafrika droht.”Wir sollten nicht warten bis dass die Menschen ausgehungert sind, bevor wir handeln. Die Welt muss sofort reagieren, um eine Nahrungsmittelkrise großen Ausmaßes zu vermeiden”, sagte vor Reportern De Schutter, der auf Besuch in Ghana ist.
Die Krise kann durch Dürren, Missernten und steigende Lebensmittelpreise in den betroffenen Regionen verursacht werden, sagte er.
Länder, die bisher von Dürre betroffen sind: Tschad, Mali, Mauretanien und Niger, während die Situation in anderen Ländern wie Burkina Faso, Senegal und dem nördlichen Nigeria und Kamerun Anlass zur Sorge gibt, sagte er.
Sechs Millionen Menschen in Niger, 2,9 Millionen in Mali und 700.000 in Mauretanien sind betroffen, sagte De Schutter.
“Wegen ihrer ernährungsphysiologischen Anforderungen sind Kinder am stärksten von Tod durch Unterernährung bedroht, gefolgt von schwangeren und stillenden Frauen und heranwachsenden Mädchen”, besonders in Tschad und Mauretanien, wo der Mangel an Getreide deutlich schlechter als im Vergleich zum Vorjahr ist, sagte der UN-Beamte.
Die Nahrungsmittelpreise stiegen weiter. In Niger war der Preis für Hirse 37% höher im November 2011 als vor einem Jahr und die Preise anderer Getreidearten sind 40% höher als die Durchschnittspreise über fünf Jahre.
“Die schlechte Saison (Dürre) kommt früher und dauert länger als üblich. Eine Situation, die den Sahel in dramatischer Weise von Lebensmittelimporten abhängig macht, die zu astronomischen Preisen auf den internationalen Märkten erworben werden müssen”, sagte er.
Was gleichbedeutend ist mit einer Katastrophe für Millionen von Menschen, deren Nahrungsbedürfnisse per Einbruch ihrer Kaufkraft aufgrund hoher Preise nicht gestillt werden können, sagte er.
Während seines Besuchs in Ghana wird Herr De Schutter an die Landwirte und deren Organisationen herantreten, zur Bekämpfung des Hungers und der Förderung der lokalen Nahrungsmittelproduktion.
Am 20. Januar kündigte die EU ihren Beschluss an, die Hilfe für die Länder des Sahel zu verdoppeln, 105.000.000 € gegenüber 45 Mio. im Vorjahr.
© 2012 AFP

0 thoughts on “SAHELZONE: HUNGERALARM SEITENS DER UNO – L’ONU met en garde contre une catastrophe alimentaire dans le Sahel”

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Hunger in Westafrika – Zehn Millionen Menschen gefährdet

    Nahrungsmittelkrise in Westafrika spitzt sich zu. Gemeinsam für Afrika drängt auf schnelles Engagement der Internationalen Gebergemeinschaft.

    Berlin, 6.02.2012 – Die Nahrungsmittelsituation in den westlichen Sahelstaaten verschlechtert sich dramatisch. Bereits jetzt sind mehr als zehn Millionen Menschen von der Nahrungskrise bedroht, mahnen die Hilfsorganisationen vor Ort. Diese erneute Hungerkrise zeichnet sich bereits seit Herbst letzten Jahres ab. Seitdem warnt Gemeinsam für Afrika eindringlich vor der Zuspitzung der Lage und drängt auf schnelle Unterstützung durch die humanitäre Gemeinschaft, um die betroffenen Regionen vor einer Hungersnot wie in Ostafrika zu bewahren.

    Besonders dramatisch entwickelt sich die Nahrungsmittelversorgung in den Ländern Niger, Mali, Mauretanien und Tschad. Aufgrund der anhaltenden Dürre und Insektenplagen sind die Vorräte im Niger und in Mauretanien alarmierend knapp. Nach letzten Einschätzungen der vor Ort tätigen Mitarbeiter der Hilfsorganisationen sind allein im Niger 5,4 Millionen Menschen betroffen, mindestens 1,3 Millionen Menschen bräuchten dort sofortige Nahrungshilfe.

    Gemeinsam für Afrika begrüßt die Verdoppelung der humanitären Hilfe der Europäischen Union und die Mittelbereitstellung von 5,5 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Zusammenarbeit als ein wichtiges Signal.
    Dr. Wolfgang Jamann, Vorstandsvorsitzender von Gemeinsam für Afrika weist jedoch darauf hin, dass allerdings mindestens 150 Millionen Euro benötigt werden und kritisiert das unzureichende Engagement der meisten Geberländer. „Die Warnungen unserer Hilfsorganisationen sowie die Ersuche der Regierungen der betroffenen Länder auf Unterstützung bleiben seit Monaten weitgehend ohne Reaktion. Müssen erst wieder Bilder von unterernährten Kindern, toten Viehherden und überfüllten Flüchtlingslagern, wie gegenwärtig in Ostafrika um die Welt gehen, um die internationale Gemeinschaft zur Hilfe zu bewegen?“, mahnte Dr. Wolfgang Jamann.

    Die Organisationen von Gemeinsam für Afrika sind seit vielen Jahren mit Projekten in den betroffenen Gebieten aktiv, um langfristig die Nahrungsmittelsicherheit und die Gesundheit der Menschen zu verbessern.
    World Vision beispielsweise unterstützt in Projekten im Süd-Niger gezielt mangelernährte schwangere Frauen, junge Mütter und Kinder unter fünf Jahren. In Mali betreut die Organisation ein Programm zur dauerhaften Ernährungssicherung, langfristig angelegt bis 2021. Die Welthungerhilfe hat in Burkina Faso ein Projekt zur Ernährungssicherung entwickelt, um in insgesamt vier Provinzen des Landes dauerhaft bessere Ernten zu erzielen. In Mali arbeitet Oxfam daran, durch den Schutz von Wald, Naturressourcen und Grundwasserreserven die Lebenssituation von schätzungsweise 70.000 Menschen in zehn Kommunen grundlegend zu verbessern.

    Um deutlich mehr solche Projekte zur Nahrungssicherung zu implementieren, sind die Hilfsorganisationen auf Spenden angewiesen.

    Wir bitten Sie um die Veröffentlichung unseres Spendenkontos:

    Gemeinsam für Afrika e.V.
    Spendenkonto: 400 400 508
    BLZ: 370 100 50, Postbank Köln

    Gemeinsam für Afrika ist ein Bündnis von 23 anerkannten Hilfsorganisationen, das sich mit bundesweiten Kampagnen für bessere Lebensbedingungen in Afrika einsetzt. In tausenden Projekten leisten die Hilfsorganisationen Tag für Tag konkrete Hilfe für Menschen in Not. Über 100 prominente Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger unterstützen Gemeinsam für Afrika. Schirmherr der Kampagne ist Bundespräsident Christian Wulff.

    Pressekontakt
    Gemeinsam für Afrika
    Daniela Reichel, Tel. 030 / 2977 2415, E-Mail: reichel@gemeinsam-fuer-afrika.de

Leave a Reply