SCHARIA IST UNGESUND – SATIRISCHER CLIP – MALI – Charia nuit à ta santé

Um die Vertreibung der Islamisten aus den malischen Städten Gao, Timbuktu und Kidal und der gesamten südlichen Fläche in Nordmali mit den jubelnden Maliern (von denen mehrere hunderttausend geflohen waren und bald wieder nach Hause kommen und ihre Felder bestellen können) mitzufeiern, habe ich einen kleinen (ernst)satirischen Clip produziert:
Pour honorer la libération d’une grande partie du nord du Mali des islamistes et partager la joie de ses habitants, dont les réfugiés vont pouvoir rentrer chez eux bientôt, j’ai produit un petit clip satirique sans être rigolo.

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One thought on “SCHARIA IST UNGESUND – SATIRISCHER CLIP – MALI – Charia nuit à ta santé”

  1. 28.01.2013 : Der Kommentar des Blogautoren zum Krieg der “französischen Kolonialisten bei der Eroberung der Gold- und Uranminen”, wie manche jetzt entrüstet posaunen:

    Ein großer Tag für das malische Volk. Bravo, und bravo dem konsequenten französischen Engagement. “Nun hat Frankreich seine Schuld als Kolonialmacht bei uns bezahlt. Danke”, sagte gestern ein Malier aus Gao.

    Den Krieg hatten die Tuaregrebellen MNLA und die diversen Islamofaschisten vor 10 Monaten begonnen, genannt wird er allerdings erst so, seit Frankreich für die Befreiung des malischen Volkes von diesem Fluch, Terror und Elend die Köpfe seiner Soldaten und von den Islamisten als Geiseln genommenen Staatsangehörigen hinhält.

    Diese 10 Monate lang habe ich in einigen zugegebenermaßen “rauen” Kommentaren im Partnerblog Mali-Informationen mehrfach auf den terroristischen, kolonialistischen und imperialistischen Charakter der Islamofaschisten hingewiesen – sie wollen Land und Volk religiös kolonisieren, sie wollen ein Imperium, sie terrorisieren das Volk – und von “Verhandlungslösungen” – siehe die Verhandlungen der späteren Alliierten mit Hitler- abgeraten und den Militärschlag propagiert, natürlich lieber einen von AU-Truppen mit UN-Mandat und logistischer und materieller Unterstützung des Westens als den, der wegen 10 Monate Palaver jetzt nötig wurde und trotz 10 Monate Palaver glücklicherweise doch noch gekommen ist. Die Somalier mussten ein Jahrzehntchen länger warten.

    Der Militärschlag wurde zum Leid des malischen Volkes stets zerredet, von der malischen politischen Klasse, vom burkinabischen Präsidenten und Malivermittler Compaoré und einigen wenigen anderen afrikanischen Führern, und nicht zuletzt von so genannten, im Medienbereich und/oder der Afrikasolidarität tätigen, Mali-Freunden aus Europa, die sich vor allem durch ignorante, gegenüber dem Leid des malischen Volkes selektive, Wahrnehmung und nostalgische Betonköpfigkeit in punkto Feindbildern auszeichneten.

    Wie oft las man, die “Neo-Kolonialisten”, der Westen, habe nur das viele Gold und Uran der – aus dieser Perspektive plötzlich wundersam-reichen Malier im Blick! Wie schnell überging man dort die Taten der Islamofaschisten, wie verharmloste man sie im Vokabular (“Besatzer”, “Agressoren”), verschwieg die Erfahrungen der Somalier und Nigerianer mit islamistischem Dauerterror, und sprang auf jede “Verhandlungsbereitschaft” von Verbrechern, denen man privat nicht einmal eine Zigarettenschachtel abnehmen würde aus Angst, es könnte ein Sprengsatz drin sein?

    Mit meinen Kommentaren hatte ich mir natürlich keinen einzigen Freund gemacht. Nun habe ich dafür viele, so viele wie die französische Armee, nämlich fast ein ganzes Volk – dass mich dort keiner kennt, spielt dabei keine Rolle, es ist eine Frage der Haltung, die man gegenüber der Misere der Menschen und ihren Interessen einnimt, ihren Interessen, nicht seinen als gedanklich festgelegter Amateurpolitiker.

    Wer solche Freunde hat wie das malische Volk 10 Monate lang hatte, der braucht wirklich keine Feinde mehr, eher große Flüchtlingslager, wo die Freunde dann ihre Solidarität, Proteste und Tränen in der einen oder anderen materiellen Form ja hinschicken können.

    Manche Malier äußerten gestern den Wunsch nach “Auge um Auge” und Rache gegenüber den Islamofaschisten. Da stellt sich doch dem besorgten Beobachter, der jene gerne allesamt wegen Menschenrechtsverbrechen vor der Justiz sehen würde, aber nicht gelyncht, die Frage, ob die Franzosen danach nicht doch länger im Land bleiben sollten, um die Islamisten zu beschützen, anstatt nach getaner Arbeit wieder nach Hause zu fahren, was sie so schnell wie möglich wollen, wie auch an der Entschlossenheit und dem Tempo des Militäreinsatzes erkennbar ist.

    Aber da habe ich doch eine bessere Idee: die Franzosen fahren heim, und den Schutz der Islamisten vor Rache übernehmen, wie die vergangenen 10 Monate durch Mitverhindern der militärischen Lösung und Propagieren des Verhandelns, diesmal aber mit ein bißchen Körpereinsatz, die obengenannten “Afrikafreunde”.

    Oder, Frau Wiedemann http://www.taz.de/Debatte-Mali/!109425/ ?

    Wer hier sonst noch gemeint ist, möge sich bitte teilweise oder ganz selbst erkennen, vielleicht sogar den Anstand haben zu sagen “Liebe Malier, es tut mir leid, ich habe mich geirrt.”

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