SÜDAFRIKANISCHE HELLSEHERIN KENNT DEN SIEGER DER WM 2010 – Une "sangoma" de Port Elizabeth révèle le vainqueur du Mondial

Eine “Sangoma” aus Port Elizabeth enthüllt den Sieger der Weltmeisterschaft
Port Elizabeth (Südafrika) (AFP) – 06.11.2010 07.27 Uhr
Die Vorfahren bliesen es ihr in ihren Träumen: Constance, eine begnadete Heilerin hat privilegierte Kommunikation mit den Geistern, die wissen, wer wird die WM 2010 Fußball gewinnen.
Diese “Sangoma” aus Port Elizabeth, an der Südküste von Südafrika durch die Winde über den Indischen Ozean erschüttert, sitzt im Hinterzimmer eines Ladens von Heilpflanzen.
Die Sangomas sind Teil der Tradition der Bantu-Völker, die eine Reise von mehreren Jahrhunderten bis zur Südspitze des Kontinents führte. Viele Menschen sie konsultieren, um von einer körperlichen oder seelischen Leiden zu genesen, oder wissen, was ihre Zukunft liefert.

DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM ORIGINAL

Une “sangoma” de Port Elizabeth révèle le vainqueur du Mondial

PORT ELIZABETH (Afrique du Sud) (AFP) – 11.06.2010 07:27
Les ancêtres le lui ont soufflé dans ses rêves: Constance, guérisseuse douée d’une communication privilégiée avec les esprits, sait qui va gagner le Mondial-2010 de football.
Cette “sangoma” de Port Elizabeth, sur la côte méridionale de l’Afrique du Sud secouée par les vents de l’océan Indien, reçoit dans l’arrière-boutique d’une échoppe de plantes médicinales.
Les sangomas font partie de la tradition des peuples bantous, qu’un périple de plusieurs siècles a menés jusqu’à la pointe sud du continent. Nombreux sont ceux qui les consultent, pour être délivrés d’une souffrance physique ou morale, ou bien connaître leur avenir.

Constance, une sangoma, guérisseuse et voyante
Foto (c) AFP: Constance, ein “Sangoma”, Heiler und Hellseher von Port Elizabeth (Südafrika) 9. Juni 2010
Constance, une “sangoma”, guérisseuse et voyante de Port Elizabeth (Afrique du Sud) le 9 juin 2010

Non loin du Nelson Mandela Bay Stadium, où vont se jouer huit des matches de la Coupe du monde, Constance entretient un véritable laboratoire. Des plantes de toutes sortes s’enmêlent dans des bassines. Des peaux de bêtes sèchent sur un fil.
“Ah, vous voici!”, dit-elle aux journalistes de l’AFP. Comme si elle les attendait.
La sexagénaire écarte un rideau et pénètre dans une pièce exiguë où un canapé défraîchi attend les clients. Un stock impressionnant de désinfectants occupe une bonne partie des étagères. La sangoma s’installe à une petite table sur laquelle brûle de l’encens.
Derrière d’élégantes lunettes, son regard oscille entre profonde concentration et rêves d’ailleurs.
“C’est mon père et ma soeur qui m’ont dit que je devais devenir sangoma”, raconte cette native du Natal, qui exerce cette activité depuis 12 ans.
“Ils étaient sangomas et quand ils sont morts, ils me sont apparus en rêve, pour m’indiquer la voie à suivre. Moi je ne voulais pas. Alors, une nuit, pendant mon sommeil, ils m’ont frappée”, explique-t-elle.
“J’avais tellement mal que j’ai dû me déplacer avec une canne. Et puis, ils m’ont dit que je devais aller dormir dans la mer pendant sept jours. Je l’ai fait, et lorsque je suis sortie de l’eau, je n’avais plus mal nulle part. J’ai compris que je devais être sangoma, afin d’aider les autres.”
Après un an de formation, le sacrifice de cinq chèvres et d’une vache a symbolisé le terme de son apprentissage.
Elle dit aujourd’hui avoir beaucoup de clients, riches et pauvres, Blancs et Noirs, vieux et jeunes. “Les gens viennent me voir parce qu’ils ont du mal à dormir, des problèmes de mariage. Je les aide tous.”
En Afrique du Sud comme sur le reste du continent, pas un match de foot n’est joué sans un “muthi”, protection bénie par les ancêtres. “Si on perd, c’est que le muthi des adversaires était le plus fort”, remarque un footballeur, sous couvert de l’anonymat.
Près du stade d’Ellis Park, à Johannesburg, un gigantesque marché de médecines traditionnelles offre plantes séchées ou fraîches, ainsi que des morceaux d’animaux pas toujours identifiables. Un boeuf a été sacrifié devant Soccer City, qui accueille le match d’ouverture vendredi, pour que les ancêtres bénissent le Mondial.
A propos, qui va gagner la Coupe du monde ? Constance ferme les yeux, se concentre puis les rouvre, d’un coup. “Toutes les “équipes sont fortes. bannerwomenJe dois consulter les ancêtres. Revenez demain.”
Le lendemain, la sangoma est au rendez-vous: “L’Argentine va gagner la Coupe du monde.”
© 2010 AFP

Eine “Sangoma” aus Port Elizabeth enthüllt den Sieger der Weltmeisterschaft
Port Elizabeth (Südafrika) (AFP) – 06.11.2010 07.27 Uhr
Die Vorfahren bliesen es ihr in ihren Träumen: Constance, eine begnadete Heilerin hat privilegierte Kommunikation mit den Geistern, die wissen, wer wird die WM 2010 Fußball gewinnen.
Diese “Sangoma” aus Port Elizabeth, an der Südküste von Südafrika durch die Winde über den Indischen Ozean erschüttert, sitzt im Hinterzimmer eines Ladens von Heilpflanzen.
Die Sangomas sind Teil der Tradition der Bantu-Völker, die eine Reise von mehreren Jahrhunderten bis zur Südspitze des Kontinents führte. Viele Menschen sie konsultieren, um von einer körperlichen oder seelischen Leiden zu genesen, oder wissen, was ihre Zukunft liefert.

Nicht weit von dem Nelson Mandela Bay Stadiom, mit acht Spiele in der Fußball-WM, pflegt Constance ein wahrhaftes Labor. Pflanzen aller Art verranken sich in Schalen. Tierhäute Trocknen auf einem Draht.
“Ah, hier bist du!” Sie sagte der Nachrichtenagentur AFP. Als ob sie wartete.
Die Sechzigerin macht einen Vorhang beiseite und betritt einen kleinen Raum, wo ein Sofa verblichen wartet auf Kunden. Eine beeindruckende Lager der Desinfektionsmittel nimmt viel Platz auf den Regalen. Die Sangoma zog nach einem kleinen Tisch, auf dem Weihrauch verbrannt.
Hinter der eleganten Brille, sein Blick schwankt zwischen tiefer Konzentration und Träume anderswo.
“Mein Vater und meine Schwester, die mir gesagt, ich solle Sangoma geworden”, sagt diese gebürtige aus Natal, die im Geschäft ist, seit sie 12 Jahre wurde.
“Sie waren Sangomas und wann sie gestorben waren, erschienen sie mir in einem Traum zu zeigen mir den Weg nach vorn. Ich wollte es nicht. Dann, eines Nachts in meinen Schlaf, schlugen sie mich,” erklärt sie.
“Ich war so schlimm, dass ich mit einem Stock gehen musste. Und dann erzählten sie mir, ich hätte zu schlafen im Meer für sieben Tage. Ich habe es getan, und wenn ich aus der Wasser kam, ich hatte keine Schmerzen mehr nirgendwo. Ich verstand, dass ich Sangoma werden muss, um anderen zu helfen. ”
Nach einem Jahr Ausbildung, das Opfer von fünf Ziegen und eine Kuh das Ende seiner Lehrzeit symbolisiert.
Sie sagt heute, dass sie hat viele Kunden, arm und reich, weiß und schwarz, alt und jung. “Die Leute kommen zu mir, weil sie Probleme mit dem Schlafen, Probleme der Ehe haben. Ich helfe ihnen allen.”
In Südafrika, wie in der Rest des Kontinents, wird nicht ein Fußballspiel ohne eine “muthi” (Schutz durch die Vorfahren gesegnet) gewonnen. “Wenn wir verlieren, ist, dass die Gegner muthi der stärkste war,” sagt ein Football-Spieler, unter der Bedingung der Anonymität.
In der Nähe des Stadions in Ellis Park in Johannesburg, ein riesiger Markt für traditionelle Medizin hat getrocknete oder frische Pflanzen und tierische Teile, nicht immer erkennbar. Ein Ochse wurde am Soccer City Stadion Freitag geopfert, dass die Vorfahren die Weltmeisterschaft segnen.
By the way, wer die Weltmeisterschaft gewinnen wird? Constance schließt die Augen, konzentriert sich und öffnen Sie dann auf einmal. “Alle Teams sind stark. Ich brauche Ruhe, um die Ahnen zu konsultieren. Kommen Sie morgen wieder. ”
Am nächsten Tag hat die Sangoma die Ernennung: “Argentinien wird die WM gewinnen.”
© 2010 AFP
=> Hier noch ein lustiges Video von der Bildzeitung. Ein Besuch bei einer anderen Sangoma, die aber nur sehen konnte (oder wollte), wer nicht Weltmeister wird.

Und noch ein kritischer Beitrag zu dieser Art von Berichterstattung über afrikanische Magie bei der WM:

Einführung: MÜNSTER. (exc/hpd) Zur Fußball-WM in Südafrika beklagen Experten ein einseitiges, archaisches Afrika-Bild in den Medien, das auf „effektheischende Exotik“ ausgerichtet sei.

„Ein Großteil der aktuellen Berichterstattung vergibt die Chance, ein differenziertes Bild zu vermitteln. Sie fertigt einen ganzen Kontinent als irrational, archaisch und abstoßend ab und bestätigt damit Vorurteile“, schreiben die Ethnologen Dr. Barbara Meier und Dr. Arne Steinforth in einem Beitrag für die Internetseite des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Nach ihrer Beobachtung häufen sich “Schauermärchen über ‚okkulte Praktiken‘ im afrikanischen Fußball“. Mit „effektheischenden Ausschmückungen“ würden Opferrituale und Wahrsagesitzungen beschrieben, ohne sie in den kulturellen Zusammenhang zu setzen, beklagen die Afrika-Spezialisten.
Mit Vorliebe zeigen viele Medien laut Meier und Steinforth Ritualgegenstände wie Masken, Trommeln, Knochen, Felle und Muscheln. Der starke Focus auf diese Objekte diene dazu, ein umso fremderes und obskures Afrika-Bild zu konstruieren. “Der sensationelle Charakter der Rituale liege aber allein in den Augen der europäischen Betrachter. „Aus Religion und Alltag der Menschen im südlichen Afrika sind die ‚Wahrsager‘, Männer wie Frauen, nicht wegzudenken. Sie vermitteln nach dortigem Glauben zwischen den Klienten und der übernatürlichen Welt “, so die Ethnologen. Bei Ritualen im Fußball geht es nach ihren Worten selten um „Schadenszauber“ gegen den Gegner, sondern um spirituelle Unterstützung der Mannschaft. Zusätzlich zu Trainerstab, Mannschaftsarzt und Physiotherapeut sei der Ritualspezialist „ein Dienstleister, dessen Arbeit der Leistung von Spieler und Mannschaft zuträglich sein soll“. Meier und Steinforth erforschen am Exzellenzcluster die Einbindung von Geistern in politische Prozesse im südlichen Afrika.
[….]
Meier und Steinforth betonen in ihrem Beitrag auch, die Idee übernatürlicher Hilfe für fußballerischen Erfolg sei „beileibe keine afrikanische Besonderheit“. Auch in Deutschland knüpften Spieler, Trainer, Fans und Vereine Beziehungen zur Welt des Religiösen. „Spieler berühren beim Einlaufen ins Stadion aus offenbar unerfindlichen Gründen die Seitenauslinie, ihre Brust oder ihre Stirn, Trainer tragen wochenlang rätselhafte Glückskrawatten, Fußballvereine richten christliche Kapellen und eigene Friedhöfe für Fans ein.“

von Viola van Melis
Exzellenzcluster „Religion und Politik“

=> Meier und Steinforth HIER LESEN

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