SÜDSUDAN: MEHR ALS EINE MILLION FLÜCHTLINGE – UNHCR: la crise s’aggrave au Soudan du Sud

1. Nahrungsknappheit im Südsudan führt zu Spannungen
21 März 2014 http://www.unhcr.de/unhcr.html
Testen Sie Ihr Wissen und unterstützen Sie Frauen und Mütter weltweitJuba – UNHCR zeigt sich angesichts der durch Nahrungsmittelknappheit entstandenen Spannungen in der Region Maban im Südsudan zunehmend besorgt. Teile der lokalen Bevölkerung verlangen, dass rund 60.000 Flüchtlinge innerhalb der nächsten zwei Monate die Camps in Yusuf Batil und Gendrassa verlassen. Die Konflikte haben mittlerweile auch auf Flüchtlingslager in der Region übergegriffen. UNHCR arbeitet mit den Behörden und humanitären Organisationen daran, die Situation zu entschärfen.
2. Südsudan: Mehr als eine Million Flüchtlinge
29. März 2014, 14:16 http://derstandard.at/r652/Afrika
Rund 800.000 Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht – 255.000 ins Ausland geflohen
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Alors que la crise s’aggrave au Soudan du Sud, le HCR avertit les donateurs que le nombre de réfugiés dans la région voisine va augmenter
Points de presse, 25 mars 2014 http://www.unhcr.fr
Ceci est un résumé des déclarations du porte-parole du HCR Adrian Edwards – à qui toute citation peut être attribuée – lors de la conférence de presse du 25 mars 2014 au Palais des Nations à Genève.
La crise au Soudan du Sud s’aggravant, le HCR et le PAM, au nom de leurs partenaires, ont lancé hier (lundi) un appel aux donateurs pour qu’ils apportent un soutien urgent, à hauteur de 371 millions de dollars, à destination des milliers de réfugiés du Soudan du Sud qui arrivent actuellement dans les pays voisins.

Entwurzelte Frauen im Südsudan, wo Nahrungsmittelknappheiten derzeit zunehmend für Probleme sorgen.Photo – Entwurzelte Frauen im Südsudan, wo Nahrungsmittelknappheiten derzeit zunehmend für Probleme sorgen.

Depuis que les combats ont éclaté mi-décembre, plus de 204 000 personnes ont déjà fui vers le Soudan, l’Ouganda, l’Ethiopie et le Kenya. L’insécurité continuant de régner et la pénurie de vivres s’accentuant au Soudan du Sud, le HCR s’attend à ce que le nombre de réfugiés soudanais du Sud dans l’ensemble de la région atteigne 340 000 personnes d’ici la fin de l’année.
Ces derniers temps, les Soudanais du Sud ont fui vers les pays voisins à un rythme quotidien de près de 2 000 personnes, la plupart se dirigeant vers l’Ethiopie et l’Ouganda. Originaires de zones du Soudan du Sud qui connaissent de graves pénuries de vivres, beaucoup de réfugiés arrivent épuisés, affaiblis sur le plan nutritionnel et en mauvaise santé. La majorité d’entre eux sont des femmes, des enfants et des personnes âgées. Avec quelque 708 900 personnes déplacées à l’intérieur du Soudan du Sud et 3,7 millions de personnes risquant fort de souffrir d’insécurité alimentaire, le potentiel pour que d’autres mouvements transfrontaliers se produisent est élevé.
Compte tenu de ces tendances, la réponse d’urgence régionale annoncée hier se concentrera sur les activités de protection et les autres besoins de première nécessité. Ces derniers comprennent la nourriture d’urgence, l’eau, l’assainissement et la santé. En outre, nous créerons et agrandirons les camps de réfugiés et autres sites où des services de base seront disponibles.
L’appel de lundi ne couvre que la population réfugiée originaire du Soudan du Sud dans les pays voisins. Les activités du HCR visant à aider les déplacés internes et les 235 000 réfugiés majoritairement soudanais au Soudan du Sud sont financées par des budgets distincts.

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1. Nahrungsknappheit im Südsudan führt zu Spannungen
21 März 2014 http://www.unhcr.de/unhcr.html
Juba – UNHCR zeigt sich angesichts der durch Nahrungsmittelknappheit entstandenen Spannungen in der Region Maban im Südsudan zunehmend besorgt. Teile der lokalen Bevölkerung verlangen, dass rund 60.000 Flüchtlinge innerhalb der nächsten zwei Monate die Camps in Yusuf Batil und Gendrassa verlassen. Die Konflikte haben mittlerweile auch auf Flüchtlingslager in der Region übergegriffen. UNHCR arbeitet mit den Behörden und humanitären Organisationen daran, die Situation zu entschärfen.
Der Kampf um natürliche Ressourcen, wie z.B. um Holz oder Weideländer, gipfelt nun immer mehr in gegenseitigen Repressalien, wie das Anzünden von Zelten und Nahrungsmittelspeichern von Flüchtlingen und Dorfbewohnern und zwingt bis zu 8.000 Menschen aus dem Camp in Yusuf Batil zu fliehen. 
Durch Kämpfe zwischen Regierung und Rebellen im Südsudan, die Mitte Dezember 2013 ausgebrochenen sind, wurde die Anbau-und Erntesaison unterbrochen. Gleichzeitig können durch die unsichere Situation auf den Transportwegen immer weniger Grundversorgungsmittel angeliefert werden. Die aktuelle Trockenzeit verschärft die Situation.
Unterernährung als zunehmendes Problem
In der Region Maban halten sich derzeit ca. 125.000 Flüchtlinge aus dem Bundesstaat Blue Nile auf, ein Drittel von ihnen sind kleine Kinder, Schwangere und stillende Mütter sowie ältere Menschen, chronisch Kranke und Menschen mit Behinderung. Diese sind durch Unterernährung besonders gefährdet.
Die Regierungen im Südsudan und in Äthiopien haben humanitären Organisationen nun erlaubt, Hilfsgüter durch Gambella, Äthiopien, in den Südsudan zu bringen. Dadurch wird es dem World Food Programme (WFP) möglich sein, die Binnenvertriebenen und Flüchtlinge in Maban mit lebensnotwendiger Nahrung zu versorgen. 
Durch die unsichere Lage und Hungersnot sind immer mehr Menschen gezwungen, in die benachbarten Länder zu flüchten. Insgesamt haben bereits 200.000 Südsudanesen in Nachbarländern Zuflucht gesucht. Über 708.000 sind Vertriebene im eigenen Land. Besonders betroffene Nachbarländer sind Äthiopien, der Sudan, Uganda und Kenia. 
Flüchtlingscamps in Äthiopien am Rande der Kapazitäten
In Äthiopien kommen derzeit täglich an die 1.000 südsudanesische Flüchtlinge an, zum Großteil Frauen und Kinder. Die äthiopische Regierung hatte bereits zusätzliches Land für zwei weitere Camps zur Verfügung gestellt, die Mitte Januar und Ende Februar eröffnet wurden. Das Camp Leitchuor hat jedoch bereits seine Kapazitäten erschöpft, während ein weiteres – Kule – mit 20.000 Flüchtlingen fast voll ist. 
Trotz der Versorgung in den Camps, haben Flüchtlinge mit weiteren Schwierigkeiten zu kämpfen, unter anderem ernsthaften gesundheitlichen Problemen. Gemeinsam mit WFP und dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF hat UNHCR Nahrungsmittelprogramme gestartet. Die Betroffenen werden außerdem gegen Polio und Masern geimpft. UNHCR hat zusätzlich Programme zum Schutz von Kindern eingerichtet, wie etwa einen Suchdienst für Familienmitglieder von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. 
Größte Flüchtlingsgruppe in Uganda
Im Sudan treffen derzeit täglich an die 350 Flüchtlinge ein. Sie befinden sich oft in einem sehr schlechten Zustand. Inzwischen sind mehr als 44.000 Südsudanesen im Sudan. Die meisten haben zwar Nahrungsmittel erhalten, viele können diese aber wegen fehlendem Feuerholz und Kochuntensilien nicht zubereiten und müssen sich auf die ausgeteilten Notrationen verlassen. 
In Uganda hält sich derzeit die größte Gruppe an Flüchtlingen auf – seit Mitte Dezember letzten Jahres sind über 82.000 Personen eingetroffen. 
Nach Kenia sind bisher über 28.000 Südsudanesen geflüchtet. Diese vergleichsweise geringe Zahl hat das Flüchtlingscamp in Kakuma jedoch an der Grenze seiner Kapazitäten. von 150.000 Menschen gebracht. UNHCR verhandelt derzeit um Plätze für neue Camps, in der Zwischenzeit wurden freie Grünflächen verwendet um ankommende Flüchtlinge zu versorgen. 
Wie in allen anderen Ländern kommen die meisten Flüchtlinge auch hier stark unterernährt an, weshalb sich UNHCR derzeit um den Transfer von Nahrungsmitteln nach Kakuma kümmert. 

2. Südsudan: Mehr als eine Million Flüchtlinge
29. März 2014, 14:16 http://derstandard.at/r652/Afrika
Rund 800.000 Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht – 255.000 ins Ausland geflohen
Juba – Wegen des Bürgerkriegs im Südsudan sind in dem afrikanischen Land nun schon mehr als eine Million Menschen auf der Flucht. Rund 800.000 Menschen hätten sich innerhalb der Landesgrenzen in ihrer Ansicht nach sicherere Gebiete begeben, weitere 255.000 hätten im Ausland Zuflucht gesucht, erklärte das UN-Büro zur Koordinierung Humanitärer Angelegenheiten (OCHA) am Samstag in Juba.
Damit seien seit Beginn der Kämpfe um die Macht im Land vor gut drei Monaten mehr als eine Million Menschen auf der Flucht. Im erst Mitte 2011 gegründeten Südsudan war im Dezember ein schon länger schwelender Machtkampf zwischen Präsident Kiir und seinem ehemaligen Stellvertreter Riek Machar eskaliert. Die Kämpfe wurden von Gräueltaten auch gegen die Bevölkerung geprägt. Trotz einer vereinbarten Waffenruhe gibt es immer wieder Kämpfe. (APA, 29.3.2014)

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