WELTKLIMARAT IPCC; BERICHT 2014: VERSCHLECHTERUNG, ABER NOCH NICHT HOFFNUNGSLOS – Climat: fin des travaux du Giec à Yokohama

Das Risiko von Hunger-Kriegen steigt
30. März 2014, 15:49 http://derstandard.at/r1937/Klimawandel
Yokohama – Der Klimawandel wird noch in diesem Jahrhundert Hunderte Millionen Küstenbewohner ihrer Heimat berauben, und schwindende Ressourcen könnten gewaltsame Konflikte verursachen: So steht es im Entwurf für den jüngsten Teilbericht des Weltklimarates (IPCC), auf den sich Wissenschafter und Regierungsvertreter nach fünf Verhandlungstagen am Sonntag im japanischen Yokohama einigten.
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Climat: fin des travaux du Giec à Yokohama
YOKOHAMA (Japon), 30 mars 2014 (AFP)
Le Groupe d’experts intergouvernemental sur l’évolution du climat (Giec) a conclu dimanche à Yokohama, près de Tokyo, une réunion de six jours sur l’état climatique de la planète et surtout ses conséquences inquiétantes. Pénurie alimentaire, risque de conflit accru, inondations figurent parmi les conclusions de 5e rapport du Giec sur lequel ont planché environ 500 scientifiques et responsables gouvernementaux. Ce document intitulé “Changement climatique 2014: impacts, adaptation et vulnérabilité” sera rendu public lundi.

Le Groupe d’experts intergouvernemental sur l’évolution du climat (Giec) réuni le 25 mars 2014 à Yok
IPCC in YOKOHAMA 2014
Le Groupe d’experts intergouvernemental sur l’évolution du climat (Giec) réuni le 25 mars 2014 à Yokohama./afp.com

Alors que la planète est sur une dangereuse trajectoire conduisant à une hausse moyenne de quatre degrés à l’horizon 2100, par rapport à l’ère pré-industrielle, ces aspects seront détaillés dans ce deuxième volet du rapport 2013/2014 du Giec.
Selon une version non définitive de ce document, la liste des effets dramatiques du réchauffement est longue: aggravation des évènements météorologiques extrêmes, déclin de la survie des espèces animales et végétales, rendements agricoles modifiés, évolution des maladies, déplacements massifs de populations.
Néanmoins, les experts du Giec estiment qu’il est encore temps d’éviter ce scénario catastrophe pour la planète si des décisions courageuses sont prises rapidement.
“Cette réunion est d’une énorme importance. Ce rapport va élargir notre compréhension des questions liées à l’impact du changement climatique”, avait déclaré à l’ouverture des débats Rajendra Kumar Pachauri, le président du Giec depuis 2002.
“Je pense que cette réunion a été très constructive, et que les gouvernants ont maintenant compris pourquoi les auteurs de ce rapport ont agi de la façon dont ils l’ont fait”, a déclaré dimanche soir à l’AFP Maarten van Aalst, directeur du centre climatique de la Croix rouge et du Croissant rouge, et l’un des auteurs du rapport.
L’objectif de la communauté internationale est de parvenir, lors de la Conférence des Nations unies de 2015 à Paris, à un accord mondial et contraignant pour contenir le réchauffement à 2 degrés à l’horizon 2100 par rapport à l’ère pré-industrielle, seuil au-delà duquel les scientifiques prévoient des conséquences dramatiques inévitables.
Cet objectif s’annonce très ardu: les émissions de GES – pour les trois-quarts dues aux énergies fossiles – continuent à augmenter alors qu’il faudrait qu’elles amorcent une décrue pour espérer ne pas dépasser les 2 degrés.
Le 3e et dernier volume du nouveau rapport du Giec, consacré à l’atténuation du réchauffement climatique, sera publié en avril à Berlin.
© 2014 AFP.

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Das Risiko von Hunger-Kriegen steigt
30. März 2014, 15:49 http://derstandard.at/r1937/Klimawandel
Yokohama – Der Klimawandel wird noch in diesem Jahrhundert Hunderte Millionen Küstenbewohner ihrer Heimat berauben, und schwindende Ressourcen könnten gewaltsame Konflikte verursachen: So steht es im Entwurf für den jüngsten Teilbericht des Weltklimarates (IPCC), auf den sich Wissenschafter und Regierungsvertreter nach fünf Verhandlungstagen am Sonntag im japanischen Yokohama einigten.
Der neue Weltklimareport zu den Folgen des Klimawandels ist fertig zur Veröffentlichung und lag der Nachrichtenagentur AFP in einer Vorab-Version am Wochenende vor. Wissenschafter und Regierungsvertreter aus aller Welt verabschiedeten die Kurzfassung nach tagelangen Kontroversen bis weit in die Nacht am Sonntag im japanischen Yokohama. Am Montag werden die Ergebnisse vorgestellt. Demzufolge werden immer weiter steigende Treibhausgasemissionen das Risiko von Überflutungen “beachtlich” steigern, und Dürren würden die Frischwasserreserven austrocknen, schreiben die 500 Experten in dem Dokument. Der Temperaturanstieg werde zu sinkenden Weizen-, Reis- und Maiserträgen führen – und das bei einem starken Anstieg der Weltbevölkerung. Der Wettkampf um schwindende Ressourcen könne gewaltsame Konflikte – also Kriege – auslösen.
Noch nicht zu spät
Auch wenn die Folgen des Klimawandels immer klarer werden, ist es aus Sicht der Experten noch nicht zu spät zum Umsteuern: Durch rasche und umfassende Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes könnten viele der Worst-Case-Szenarien noch abgewendet werden.
Der zweite von insgesamt drei Teilen des Weltklimaberichts zeigt nicht nur die Folgen des Klimawandels auf, sondern soll auch deutlich machen, wie die Menschheit damit umgehen kann. Er ist eine wichtige Basis für die politischen Klimaverhandlungen.
Bisher vier Berichte
Der angesichts der Erderwärmung 1988 gegründete Weltklimarat IPCC hat bisher vier umfassende Berichte veröffentlicht. Am aktuellen fünften Report sind über 830 ehrenamtlich arbeitende Hauptautoren beteiligt.
Der erste Teil mit wissenschaftlichen Daten zum Klimawandel war im September herausgekommen. Mit alarmierenden Ergebnissen: Der Meeresspiegel steigt an, die Temperaturen klettern über Jahrzehnte gesehen in die Höhe, und die Ozeane werden saurer. “Der erste Teil des Weltklimareports hat ganz klar gezeigt, wir brauchen auf alle Fälle Anpassung”, sagte Stephan Singer, WWF-Klimaexperte in Brüssel.
Folgen für die Gesellschaft
Der Report blickt nicht nur auf einzelne Kontinente und Länder. Er stellt auch dar, wie der Klimawandel bestimmten Gesellschaftsgruppen schaden kann, etwa alten Menschen in Europa oder Nomaden und Bauern in Afrika. “Es reicht nicht, die Veränderungen des Klimas zu betrachten, man muss auch die Gesellschaft sehen, auf die sie treffen”, sagte Joern Birkmann von der Universität der Vereinten Nationen in Bonn mit Blick auf seine eigenen Forschungsarbeiten. Er ist Leitautor des Kapitels “Aufkommende Risiken und zentrale Verwundbarkeiten”.
Wissenschafter hatten gleich zum Auftakt des Verhandlungsmarathons in Yokohama am Dienstag betont, dass der Klimawandel ein dringendes Handeln erfordert. “Wir stehen an einem Wendepunkt”, sagte Kaisa Kosonen von Greenpeace International. Die Schlüsselbotschaft sei, dass die Menschheit vor der Entscheidung stehe: “Werden wir weiter von einem Desaster zum anderen schlittern, oder werden wir die Kontrolle über unsere Zukunft ergreifen?”
Teil drei des neuen Klimareports über Möglichkeiten und Wege, die Erderwärmung zu bremsen, soll am 13. April in Berlin vorgestellt werden. Der Weltklimarat hat inzwischen fast 200 Mitgliedsländer. Die UN-Organisation mit Sitz in Genf erhielt 2007 für ihren Kampf gegen den Klimawandel den Friedensnobelpreis. (APA/red, derStandard.at, 30.03.2014)

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    IPCC legt neuen Bericht vor und warnt vor ernsten Folgen des Klimawandels
    Yokohama (epo) – 31. März 2014 08:56
    Der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC) hat am Montag seinen 2. Teilbericht zum 5. Assessment Report (AR5) veröffentlicht. Obwohl der IPCC – wie die englische Bezeichnung verrät – ein zwischenstaatlicher Verhandlungs-Ausschuss ist, also Regierungspositionen zur globalen Erwärmung in sich vereint, die Zeile für Zeile mit der Politik abgestimmt werden müssen, verkaufen die Mainstream Medien den Bericht als Summe wissenschaftlicher Einsichten der besten Klimaforscher der Welt. Der Bericht stellt jedoch nur den kleinsten gemeinsamen Nenner der politisch genehmen Erkenntnisse dar – die Lage ist in Wirklichkeit vielleicht viel schlimmer – oder besser.
    Entsprechend unterschiedlich fallen die Interpretationen aus, die die deutschen Leitmedien als Schlagzeilen verkaufen: => WEITERLESEN

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