ZENTRALAFRIKA: FRAU WIRD PRÄSIDENTIN, OPTIMISMUS – Centrafrique: une femme élue présidente pour ramener la paix

Scène de liesse à Bangui après l'élection à la présidence de Centrafrique de Catherine Samba Panza l
Jubelszene in Bangui nach der Wahl von Catherine Samba-Panza zur Übergangspräsidentin von Zentralafrika
Scène de liesse à Bangui après l’élection à la présidence de Centrafrique de Catherine Samba Panza le 20 janvier 2014
afp.com – Issouf Sanogo

1. Zentralafrikanische Republik: Samba-Panza – Vom Rathaus in den Präsidentenpalast
20.01.2014 Deutsche Welle Afrika http://www.dw.de/themen/afrika/s-12324
Die Bürgermeisterin von Bangui, Catherine Samba-Panza, ist zur neuen Übergangspräsidentin der Zentralafrikanischen Republik gewählt worden. Sie soll das Land aus dem Chaos und hin zu freien Wahlen führen.
2. Zentralafrikanische Republik: eine Frau zum Präsidenten gewählt, um Frieden zu bringen
Bangui (AFP) – 2014.01.20 05.31 – By Cécile FEUILLATRE und Christian Panika
Szenen des Jubels: “Wir sind super zufrieden! Das war eine gute Wahl, eine sehr gute Wahl”, begrüßte eine CNT (Nationaler Versöhnungsrat) -Delegierte, Rose Yodoma , von anderen Frauen umgeben .
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Centrafrique: une femme élue présidente pour ramener la paix
Bangui (AFP) – 20.01.2014 17:31 – Par Cécile FEUILLATRE et Christian PANIKA
Le parlement centrafricain a élu lundi à la présidence une femme – première dans l’histoire troublée de la Centrafrique -, Catherine Samba Panza, qui a lancé un appel “vibrant” à déposer les armes et reçu un soutien international appuyé, militaire et financier.

La maire de Bangui, Catherine Samba-Panza, élue présidente de transition par le parlement centrafric
Die Bürgermeisterin von Bangui und vom Parlament zur Übergangspräsidentin gewählte Catherine Samba-Panza
La maire de Bangui, Catherine Samba-Panza, élue présidente de transition par le parlement centrafricain, le 20 janvier 2014 à Bangui
afp.com – Eric Feferberg

Maire de la capitale Bangui depuis l’arrivée au pouvoir de la rébellion en 2013, 59 ans, décrite comme une battante et ayant une fine connaissance des arcanes politiques centrafricaines, elle a été élue au second tour de scrutin par le Conseil national de transition (CNT, parlement provisoire). Elle succède à Michel Djotodia, contraint à la démission le 10 janvier pour son incapacité à mettre fin aux tueries interreligieuses, après avoir renversé en mars dernier le régime de François Bozizé.
Mme Samba Panza – en tête au 1er tour avec 8 candidats en lice – a recueilli 75 voix au 2ème tour, devant Désiré Kolingba, fils d’un ancien chef de l’Etat (53 voix), selon les résultats lus dans la salle et suivis d’applaudissements de l’assistance qui a entonné l’hymne national centrafricain, ont constaté des journalistes de l’AFP.
Vêtue d’un tailleur rose, elle a aussitôt pris la parole devant les parlementaires pour lancer un “appel vibrant” à renoncer aux armes.
“Je lance un appel vibrant à mes enfants anti-balaka (miliciens chrétiens) qui m’écoutent. Manifestez votre adhésion à ma nomination en donnant un signal fort de dépôt des armes”, a-telle déclaré, ajoutant: “à mes enfants ex-Séléka (combattants musulmans) qui m’écoutent aussi, déposez vos armes”.
“A compter de ce jour, je suis la présidente de tous les Centrafricains sans exclusive”, a-t-elle assuré: “la priorité des priorités est de faire cesser la souffrance des populations, restaurer la sécurité et l’autorité de l’Etat sur tout le territoire”.
Scènes de liesse
“On est hyper contentes! on a fait un bon choix, un très très bon choix”, s’est réjouie une déléguée du CNT, Rose Yodoma, entourée d’autres femmes.
Dans le quartier Miskine, au centre de Bangui, des dizaines d’habitants sont sortis dans la rue pour célébrer la nouvelle. “Nous sommes fous de joie parce que nous sommes libérés, parce qu’on a déjà trouvé un nouveau président”, s’est exclamé Jean-Franklin Debonheur, 19 ans.
Puis, s’adressant aux femmes du groupe: “allez les filles, parlez! C’est votre jour!”. “Enfin, on peut oublier la Séléka. Je suis heureuse, ça fait chaud au cœur de voir une femme à la tête du pays”, a sourit Diane, une jeune fille de 22 ans.
© 2014 AFP

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Un enfant devant sa maison brûlée par l'ex-Seneka, à Bogoura, à une soixantaine de km au nord de BanUn combattant anti-Balaka marche à côté de maisons brûlées par l'ex-Seleka, dans la ville de Bogoura
Kind vor seinem von Seleka niedergebrannten Haus in Bougoura, 60km nördlich der Hauptstadt
Anti-Balaka-Kämpder in Bougoura
Un enfant devant sa maison brûlée par l’ex-Seneka, à Bogoura, à une soixantaine de km au nord de Bangui, le 19 janvier 2014
Un combattant anti-Balaka marche à côté de maisons brûlées par l’ex-Seleka, dans la ville de Bogoura, à 60km au nord de Bangui, le 19 janvier 2014
afp.com – Eric Feferberg

1. Zentralafrikanische Republik: Samba-Panza – Vom Rathaus in den Präsidentenpalast
20.01.2014 Deutsche Welle Afrika http://www.dw.de/themen/afrika/s-12324
Die Bürgermeisterin von Bangui, Catherine Samba-Panza, ist zur neuen Übergangspräsidentin der Zentralafrikanischen Republik gewählt worden. Sie soll das Land aus dem Chaos und hin zu freien Wahlen führen.
“Ab dem heutigen Tag bin ich die Präsidentin von allen Zentralafrikanern und Zentralafrikanerinnen”, sagt Catherine Samba-Panza und in ihrer Stimme klingt die Überzeugung mit, dass sie es auch so meint. Und so richten sich ihre ersten Worte nach ihrer Wahl zur neuen Übergangspräsidentin der Zentralafrikanischen Republik durch den nationalen Übergangsrat explizit an alle ihre Landsleute: “Ich appelliere an jeden und jede von euch: Helft mit, unser geliebtes Vaterland wiederaufzubauen.”
Acht Kandidaten hatten sich zur Wahl gestellt, darunter zwei Frauen und zwei Söhne ehemaliger Präsidenten. Sie alle mussten die strengen Vorgaben des nationalen Übergangsrates erfüllen: Demnach waren all jene von der Kandidatur ausgeschlossen, die unter dem bisherigen Übergangspräsidenten Michel Djotodia ein politisches Amt ausgeübt haben sowie alle Parteichefs und aktiven Militärs. Auch wer in den letzten Jahren einer Miliz angehörte, durfte nicht kandidieren.
Djotodia hatte sich nach dem Sturz von Präsident Francois Bozizé durch die muslimischen Seleka-Rebellen im März 2013 an die Spitze des Staates gesetzt; auf internationalen Druck war Djotodia vor knapp zwei Wochen (10.01.2014) zurückgetreten.
Anwältin und Bürgermeisterin
Samba-Panza hatte seit dem Putsch durch die muslimische Seleka im März 2013 das Amt der Bürgermeisterin der zentralafrikanischen Hauptstadt Bangui inne. Sie wurde damals per Dekret des Präsidenten Djotodia ernannt. Samba-Panza gehörte selbst nie der Seleka an.
Auch wenn die Menschen sie nicht in einer Wahl selbst bestimmen konnten, seien die meisten Bewohner Banguis mit ihrer Ernennung zufrieden gewesen, schreibt die katholische Tageszeitung “la Croix” aus Frankreich. Die Geschäftswelt habe sie als kompetent bezeichnet. Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen hätten es begrüßt, dass eine Frau ein solch hohes Amt bekleidet, so “la Croix”.
Die 59-Jährige ist im Tschad geboren und hat in Frankreich Jura studiert. Zwei ihrer drei Kinder leben heute noch dort. Bevor sie in die Politik gelangte, hatte sie als Wirtschaftsanwältin gearbeitet. Parallel engagierte sie sich in einer Frauenrechtsorganisation.
Hoffen auf Einigkeit
“Sie ist eine Präsidentin, die das Land und die politische Elite einen kann”, glaubt Paul Simon Handy, stellvertretender Direktor des Instituts für Sicherheitsstudien in Südafrika. Und so gratulierte auch Désiré Nzanga Kolingba, der als Zweitplazierter aus der Präsidentenwahl hervorging, der neuen Übergangspräsidentin zu ihrem Sieg. “Ich nutze diese Gelegenheit, um all unsere Landsleute dazu aufzufordern, sich um Frau Samba-Panza zu vereinen, damit wir unser Land aus diesem Chaos führen können”, sagte Kolingba im DW-Interview.
Samba-Panza hatte im ersten Wahldurchgang nicht die absolute Mehrheit der Stimmen bekommen. Sie trat deshalb in einer Stichwahl gegen Kolingba an, dessen Vater bereits Präsident der Zentralafrikanischen Republik war. 75 Parlamentarier stimmten für Samba-Panza, 53 für Kolingba.
Große Aufgaben, wenig Zeit
Die neue Übergangspräsidentin steht nun vor der großen Aufgabe, den blutigen Konflikt zwischen den muslimischen Seleka-Kämpfern und den christlichen Anti-Balaka-Milizen zu befrieden, hunderttausenden Flüchtlingen die Rückkehr in ihre Dörfer zu ermöglichen und die Regierungsfähigkeit wieder herzustellen.
“Ich appelliere an meine Kinder, die Anti-Balaka: Legt eure Waffen nieder, als Reaktion auf meine Wahl. Und an meine Kinder, die Seleka-Rebellen: Auch ihr sollt die Waffen niederlegen”, sagte sie direkt nach der Wahl.
Ob sich die Milizen ihre Worte zu Herzen nehmen, bezweifelt Handy vom Institut für Sicherheitsstudien: “Sie braucht mehr als nur ihre mütterliche Art, um die bewaffneten Gruppen vom Frieden zu überzeugen. Sie wird Sicherheitspersonal benötigen, das die bewaffneten Gruppen zwingt, ihre Waffen niederzulegen, wenn sie es nicht freiwillig tun.”
Dennoch habe sie gute Chancen, die Versöhnung im Land herbeizuführen. “Ich fürchte allerdings, dass der Prozess der Versöhnung länger dauern wird als die Amtszeit der Übergangspräsidentin”, so Handy. Spätestens im Februar 2015 sollen in der Zentralafrikanischen Republik freie Wahlen stattfinden. Frankreich drängt auf einen Termin noch in diesem Jahr. Das geltende Recht schließt eine Kandidatur der Übergangspräsidentin aus.
Autorin/Autor Hilke Fischer , Redaktion Sarah Steffen

2. Zentralafrikanische Republik: eine Frau zum Präsidenten gewählt, um Frieden zu bringen
Bangui (AFP) – 2014.01.20 05.31 – By Cécile FEUILLATRE und Christian Panika
Szenen des Jubels: “Wir sind super zufrieden! Das war eine gute Wahl, eine sehr gute Wahl”, begrüßte eine CNT (Nationaler Versöhnungsrat) -Delegierte, Rose Yodoma , von anderen Frauen umgeben .
In der Nachbarschaft Miskine in der Nähe von Bangui kamen Dutzende von Menschen auf die Straßen, um die Nachricht zu feiern. “Wir sind überglücklich, weil wir befreit sind, weil wir bereits einen neuen Präsidenten gefunden haben”, rief John Franklin Debonheur , 19 Jahre.
Dann sagte er in Richtung der Frauen in der Gruppe : “Los, Mädchen, sprecht! Es ist euer Tag!” . “Endlich können wir die Seleka vergessen. Ich bin glücklich, es ist herzerwärmend , eine Frau an der Spitze des Landes zu sehen “, lächelte Diane , ein junges Mädchen von 22 Jahren.
© 2014 AFP

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